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Objektive

Objektive – Das Herzstück einer jeden Überwachungskamera

In vielen privaten wie gewerblichen Einrichtungen sorgt moderne Überwachungstechnik für den Schutz des Objekts und das frühzeitige Erkennen von Einbruchs- oder unberechtigten Zutrittsversuchen. Neben der Überwachungskamera spielt bei der Videoüberwachung die Auswahl des Objektivs eine entscheidende Rolle. Leistungsfähige Kameras erfassen unterschiedliche Überwachungsbereiche und liefern ihr Bild- und Tonmaterial drahtlos, per Kabel oder über das Netzwerk an eine Überwachungszentrale. Dort können die Aufnahmen analysiert und aufgezeichnet werden. Für die Videoüberwachung kommen unterschiedliche Arten von Kameras zum Einsatz. Die Produktpalette reicht von analogen, feststehenden Kameras, über digitale Kameras mit hoher Auflösung bis hin zu flexibel schwenk-, neig- und zoombaren Kameras für variabel einstellbare Überwachungsbereiche und automatische Objektverfolgung. Um auch bei schwierigen Lichtverhältnissen oder bei Dunkelheit Bilder liefern zu können, werden oft in der Kamera integrierte oder externe Infrarotstrahler verwendet. Das Licht dieser Strahler ist für den Menschen unsichtbar, ermöglicht aber der Kamera selbst bei Dunkelheit scharfe Aufnahmen zu liefern. Für besondere Anwendungen kommen Wärmebildkameras zum Einsatz, die Objekte allein aufgrund ihrer Wärmeabstrahlung erkennen können. Diese Überwachungskameras sind in der Lage sicherheitsrelevante Ereignisse selbst über große Entfernungen zu detektieren. Um den Bildbereich der Überwachungskamera den individuellen Anforderungen anzupassen und bei Bedarf verändern zu können, werden die Kameras oft mit zusätzlichen Objektiven ausgestattet. Diese besitzen feste oder variable Brennweiten und können den Kamerablickwinkel erweitern oder auf einen bestimmten Bereich fokussieren.

Die Brennweite – unterschiedliche Blickwinkel für perfekte Videoüberwachung

Ein elementares Merkmal des Objektivs ist seine Brennweite. Sie wird in der Regel in Millimetern angegeben und ist ein Maß dafür, welchen Blickwinkel das Objektiv besitzt. So entspricht eine Brennweite von 50 Millimetern in etwa dem Blickfeld eines Menschen. Ein Objektiv mit kleinerer Brennweite als 50 Millimeter wird als Weitwinkelobjektiv bezeichnet und ermöglicht es, einer Kamera einen größeren Bildbereich als das Blickfeld des Menschen abzudecken. Das Objektiv mit einer Brennweite größer 50 Millimeter wird als Teleobjektiv bezeichnet und gestattet es, kleine Objekte relativ groß darzustellen. Man findet hierfür auch häufig die Bezeichnung Zoomobjektiv. Je nachdem, ob sich die Brennweite eines Objektivs verändern lässt, spricht man von einem Objektiv mit Festbrennweite oder von einem Objektiv mit variabler Brennweite (Varioobjektiv).

Objektivtypen – für jeden Bedarf das passende Objektiv

In der modernen Sicherheits- und Überwachungstechnik kommen unterschiedliche Arten von Objektiven zum Einsatz. Welches Objektiv verwendet wird, hängt davon ab, wie der Bildbereich der Kamera verändert werden soll. Für größere Blickwinkel sind Weitwinkelobjektive sinnvoll und für das Vergrößern von einzelnen Bildbereichen Teleobjektive. In der Überwachungstechnik sind allerdings Weitwinkelobjektive weitaus häufiger vorzufinden als Teleobjektive. Soll es darüber hinaus auch möglich sein, die Brennweite den wechselnden Anforderungen anpassen zu können, ist das Objektiv mit einstellbarer Brennweite dem Objektiv mit Festbrennweite vorzuziehen. Vor allem für die Videoaufzeichnung bei Dunkelheit und mit Infrarotbeleuchtung ist darauf zu achten, dass die Objektive infrarotkorrigiert sind. Denn die Linsen des Objektivs besitzen je nach Wellenlänge des Lichts unterschiedliche Eigenschaften. Ist ein Objektiv nicht IR-korrigiert, kann es sein, dass das gelieferte Bildmaterial Verzerrungen und Unschärfen aufweist. Ein Objektiv Vergleich zeigt ein deutlich besseres Bild für Nachtaufnahmen bei einer infrarotkorrigierten Linse.
Neben Objektiven mit manueller Fokus- und Blendeneinstellung, gibt es Objektive mit motorisierter Steuerung.

Die Fassung – genormte Gewindeanschlüsse für flexiblen Einsatz in der Überwachungstechnik

Das Objektiv wird über eine genormte Fassung an der Kamera befestigt. Oft sind die Objektive mit dem in der Überwachungstechnik üblichen CS Gewindeanschluss ausgestattet. Darüber hinaus sind auch Objektive und Kameras mit C Gewindeanschluss erhältlich. Da beide Formate einen Außendurchmesser des Gewindes von einem Zoll bei einer Gewindesteigung von 1/32 Zoll besitzen, kann mit einem Zwischenring der unterschiedliche Objektivabstand beider Formate angepasst werden.
Besonders für Dome Kameras, die kein C oder CS Gewinde besitzen, gibt es Objektive, die über ein herstellerabhängiges Format verfügen. So sind in unserem Shop zum Beispiel kleine Dome-Objektive des Herstellers Arecont Vision verfügbar, die speziell für die Dome Kameras der MicroDome Serie geeignet sind.