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Dome Kameras

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                Aufbau und Funktion einer Dome Kamera

                Inhaltsverzeichnis

                In der Regel besteht die Kuppel einer Dome Kamera aus klarem und nicht schwarzem Kunststoff, so dass das Objektiv immer ausreichendes Licht bekommt. Nur für ausgewählte Anwendungen kommen aufgrund der nicht optimalen Lichtdurchlässigkeit schwarze Kuppeln zum Einsatz.

                Aufbau und Funktion einer Dome Kamera

                Inhaltsverzeichnis

                In der Regel besteht die Kuppel einer Dome Kamera aus klarem und nicht schwarzem Kunststoff, so dass das Objektiv immer ausreichendes Licht bekommt. Nur für ausgewählte Anwendungen kommen aufgrund der nicht optimalen Lichtdurchlässigkeit schwarze Kuppeln zum Einsatz.

                Häufig gestellte Fragen unserer Kunden (FAQ)

                  • Was ist eine Dome Kamera?

                    Die Bezeichnung „Dome“ kommt aus den englischen und bedeutet Kuppel. Eine Dome Kamera ist eine Überwachungskamera, welche die Form einer Kuppel hat. Die Überwachungstechnik beinhaltet zwei verschiedene Arten von Dome Kameras: die reinen Dome Überwachungskameras, die nicht beweglich sind und die PTZ 360° Dome Kameras, die mit Schwenk-, Neig- und Zoomfunktionen ausgestattet sind.

                  • Wie funktioniert eine Dome Kamera?

                    Eine Dome Überwachungskamera ist grundsätzlich nicht beweglich, kann aber manuell bzw. mechanisch auf einen gewünschte Bildbereich von bis zu 360° eingestellt werden. Auch der Neigungswinkel kann manuell eingestellt werden. Bewegliche Dome Überwachungskameras werden mit der Bezeichnung PTZ 360° (Pan, Tilt, Zoom) ergänzt und sind mit einer Schwenk-, Neige- und Zoomfunktionen ausgestattet. Die Dome Kamera ist in einer halbrunden Glaskugel verbut und für die Nachtsicht, meistens mit einem Infrarotstrahler ausgestattet. Eine Dome Kamera kann durch verschiedene IK-Zertifizierung gegen Vandalismus, sowie IP-Zertifizierungen gegen Feuchtigkeit und Wasser geschützt sein. Die meisten Dome Kameras übertragen das erfasste Bild über das Netzwerk (IP) oder über WLAN. Den analogen Übertragungsweg bei einer Dome Kamera nutzen nur noch Technologien wie TVI, AHD oder CVI.

                  • Welche Brennweiten und Winkel gibt es bei Dome Kameras?

                    Dome Kameras können mit variablen Brennweiten zwischen 1.68 und 12 mm oder mit Fixbrennweiten von 2.8mm/4mm/6mm/8mm/10mm oder 12mm ausgestattet sein. Für die variablen Brennweiten der Dome Überwachungskamera, kommt ein elektronisch zoombares Varioobjektiv zum Einsatz.

                    Die Festbrennweiten einer Dome Kamera sind fest und können nicht verstellt werden. Bei Dome Kameras unterscheidet man zwischen horizontalem, vertikalem und diagonalem Blickwinkel, welcher als FOV (Front of View) gekennzeichnet wird. Die Blickwinkel werden in Grad (°) gemessen. Die vertikalen und diagonalen Blickwinkelwerte richten sich nach der Gradanzahl des horizontalen Blickwinkels. Als Beispiel: Ein horizontaler Blickwinkel von 114° hat einen vertikalen Blickwinkel von 62° und einen diagonalen Blickwinkel von 135°. Ein kleinerer horizontaler Blickwinkel von 108° hat einen vertikalen Blickwinkel von 56° und einen diagonalen Blickwinkel von 131°. Dome Überwachungskameras können mit einem horizontalen Blickwinkel von 30° bis 142° ausgestattet sein.

                    Das Zusammenspiel zwischen der Brennweite und dem Blickwinkel ist für die richtige Einstellung einer Dome Kamera sehr wichtig. Dafür gelten folgende Regeln: je größer (höher) die Brennweite ist, desto mehr verringert sich der Blickwinkel. Beispiel: Mit einer Brennweite von 2.8mm hat man einen Blickwinkel von 114°. Eine 4mm Brennweite hat einen Blickwinkel von nur noch 86°.   

                 

                Dome Kamera - Infrarot Strahler Wahrnehmung bei Nacht aus einer Entfernung von 5 Metern

                 
                Im Inneren der Kuppel kommt dagegen meist schwarzer Kunststoff zur Anwendung. Dadurch entsteht von außen betrachtet der Eindruck, die Kuppel insgesamt sei schwarz. So ist für Außenstehende nur schwer zu erkennen, in welche Richtung die Kamera in der Kuppel ausgerichtet ist.

                Das ist in der Nacht anders: Bei Zuschaltung der Infrarotstrahler für das Nachtbild wird die Ausrichtung anhand der roten LEDs erkennbar. Soll auch nachts die Ausrichtung der Dome Kamera verborgen werden, müssen Infrarotstrahler mit einer Wellenlänge von 940 Nanometer verwendet werden. Diese bieten allerdings gegenüber Infrarotstrahlern mit einer Wellenlänge von 850 Nanometern eine nur begrenzte Ausleuchtungsreichweite. Sie sind daher nur für Nahanawendungen zu empfehlen.

                Dome Kameras mit der Bezeichnung „Fix Dome Kamera“ können grundsätzlich nur manuell in drei Achsen verstellt werden. Im laufenden Betrieb sind sie starr. Bewegliche Dome Kameras tragen die Bezeichnung „PTZ“. Diese Bezeichnung steht für "Pan, Tilt, Zoom" und bedeutet, dass die Kameras mit Schwenk-, Neig- und Zoomfunktionen ausgestattet sind. Desweiteren gibt es Dome Kameras auch als WLAN Kamera, die eine kabellose Installation der Überwachungskamera ermöglicht.

                Trotz der ähnlichen Bezeichnung und Bauformen gibt es also in der Kategorie der Dome Kameras erhebliche Unterschiede.

                Objektivarten und Brennweiten von Dome Kameras

                Dome Kameras sind mit verschiedenen Objektiven und Brennweiten verfügbar:

                • Fixes Objektiv, also nicht zoombar mit einer fixen Brennweite von beispielsweise: 1,7 mm / 2,8 mm / 4 mm / 6 mm / 8 mm / 12 mm sind vorgezoomt und nicht einstellbar. 
                • Varioobjektiv, also zoombar, mit einer variablen Brennweite von beispielsweise: 2,8 mm bis 12 mm und 8 mm bis 32 mm sind mit einem sogenannten optischen Zoom ausgestattet. Das optische Zoom dient allerdings lediglich der Einrichtung der Kamera auf den optimalen Bildausschnitt, so dass das Bild aus Datenschutzgründen nicht mehr geschwärzt werden muss. Natürlich kann man bei Bedarf die Kamera vor- und zurückzoomen. Bei häufigen Zoomwechseln werden eher PTZ Dome Kameras empfohlen.

                Montagemöglichkeiten für Dome Kameras

                Dome Kameras sind von verschiedenen Anbietern für den Innen- und Außenbereich mit verschiedenen Montagemöglichkeiten in verschiedenen Größen erhältlich.

                Beispiel für Deckenmontage einer Dome Kamera


                Beispiel für versenkte Deckenmontage einer Dome Kamera


                Beispiel für Wandmontage einer Dome Kamera


                Beispiel für vertikale Wandmontage einer Dome Kamera mit Wetterschutzschild


                Beispiel für abgehängte Montage einer Dome Kamera

                 


                Beispiel für eine Mini Dome Kamera

                Bei der Montage einer Dome Kamera ist unbedingt darauf zu achten, geeignetes Zubehör für die verschiedenen Anwendungen mit zu bestellen und dieses richtig zusammenzustellen. Für eine vertikale Montage im Außenbereich ist unbedingt auf eine Regenkappe zu achten, um bei Regen und eingeschaltetem Infrarot Strahler Lichtreflektionen zu vermeiden.

                Auflösungen und Zusatzausstattung von Dome Kameras

                Die Auflösung einer Dome Überwachungskamera ist wählbar und reicht von unter einem Megapixel bis zu Modellen mit 4K Ultra HD, 12 MP und 8K / 33 Megapixel-Auflösung. 

                Als Zusatzausstattung von Dome Kameras sind zum Beispiel Alarm-Eingang und Ausgang, integrierte Bewegungsmelder, Audiounterstützung, Heizung, Lüftung und verschiedene Onboard-Analysen, bis hin zu KI / AI (künstliche Intelligenz) verfügbar. 

                Dome Kameras können zusammen mit verschiedenen Übertragungstechniken eingesetzt werden:

                • Rein analog über Koaxialkabel (bis 1000 TV-Linien)
                • Analog digitalisiertes TVI / CVI / AHD / SDI / Turbo HD (ebenfalls über Koaxialkabel) bis 8 Megapixel
                • IP-basiert von 720p bis hin zu 33 MP. IP-Übertragung auch als WLAN-Übertragung möglich

                Die Abkürzungen bedeuten:

                • TVI: Transport Video Interface - ermöglicht die Übertragung von verlustfreien und unkomprimierten Bildern ohne zusätzliches Digital-Interface
                • CVI: Composite Video Interface - die Übertragung von Bildern kann hier über große Distanzen stattfinden. Dabei können Koaxial- und Netzwerkkabel verwendet werden.
                • AHD: Analog High Definition - verwendet eine analoge Übertragung bis zu 4 MP über Koaxialkabel oder Twisted-Pair-Kabel.
                • SDI: Serial Digital Interface - Übertragung per Koaxial- oder Glasfaserkabel bis zu 270 Mbit/s.
                • Turbo HD: Integriert den HDTVI-Standard (High Definition Transport Interface) in die analoge Übertragung. Ermöglicht eine zuverlässige Übertragung auch über größere Strecken.

                Im professionellen Bereich sind Dome Kameras auch als bispektrale-Variante erhältlich. Diese Technologie bringt erhebliche Vorteile durch Bi-Sensorik. Sie ermöglicht es der Dome Kamera simultan ein optisches und ein thermales Bild darzustellen. Der thermale Sensor detektiert auch bei schwierigen Bedingungen wie Rauch und Nebel, während der optische Sensor identifiziert. 

                Beispiel für eine Bispektral Dome Kamera

                In unserem Dome Kamera Portfolio finden Sie eine vollständige Produktpalette, angefangen von analogen Dome Kameras, TVI- / CVI- / AHD- / SDI- / Turbo HD-Dome Kameras, IP Dome Kameras, WLAN Dom Kameras bis hin zu PTZ Kameras.     

                VOR- UND NACHTEILE VON DOME KAMERAS

                Die Vorteile und Stärken einer Dome Kamera liegen in den vielfältigen  Montagearten, die unterschiedliche Anwendungen ermöglichen. Die Kameras sind sehr flexibel einsetzbar und überzeugen zusätzlich durch ihr ästhetisches Erscheinungsbild. 

                Ein Nachteil von Dome Kameras ist, dass durch die innerhalb der Kuppel angebrachten Infrarotstrahler (herstellerabhängig) und durch den jeweiligen Grad der Verschmutzung der Kuppel in der Nacht Lichtkegel und Reflektionen im Bild entstehen können.

                Um Lichtreflektionen zu vermeiden, sind bei manchen Herstellern die Infrarotstrahler zwar auch innerhalb der Kuppel, aber vom Objektiv getrennt angebracht.

                Eine Dome Kamera ist außerdem wartungsintensiver, weil die Kuppel regelmäßig von starken Verschmutzungen befreit werden muss. 

                TIPPS FÜR DIE PRAKTISCHE ANWENDUNG VON DOME KAMERAS

                Wird eine Dome Kamera im Außenbereich eingesetzt, ist auf die Einhaltung von IP-Schutzklassen wie IP65 bis IP69 sowie auf Heizung und Lüftung zu achten, je nach Gegebenheiten und wechselnden Witterungsverhältnissen.

                Durch die Verwendung von geeignetem Zubehör sollte eine Dome Kamera, je nach Montageart, bei richtiger Einrichtung immer gerade Bilder liefern. Bei einer Wandmontage ist darauf zu achten, die Dome Kamera so auszurichten, dass die Infrarotstrahler nicht auf die Wand gerichtet sind und dass auf diese Weise überbeleuchtete Nachtbilder vermieden werden.

                Sehr wichtig bei der Montage einer Dome Kamera ist, die Kuppel nicht von innen anzufassen. Fettrückstände der Haut, die dabei entstehen können, sind im Nachhinein schwer zu entfernen und werden erst durch die Lichtreflektionen in der Nacht sichtbar.

                Auch die Montagehöhe einer Dome Kamera im Außenbereich ist zu berücksichtigen, weil die Kuppel je nach Umgebung regelmäßig von starken Verschmutzungen gereinigt werden muss.

                Als Montageort einer WLAN Dome Kamera im Außenbereich, sind nach Möglichkeiten Holzfassaden, die bei Regen nass werden, zugunsten einer einwandfreien Übertragung zu vermeiden. 

                Für eine eingehende Beratung zur Auswahl der für Sie passende Dome Kamera stehen Ihnen unsere Techniker gerne zur Verfügung.

                Erfahren Sie mehr zum Autor des Inhalts:

                Bogdan Tamasan

                Bogdan Tamasan

                Herr Bogdan Tamasan ist seit 1994 in der Sicherheitsbranche tätig und seit 2011 Geschäftsführender Gesellschafter der ESA Group German Protect mit über 27-jähriger Erfahrung im Bereich Sicherheitstechnik, Schutz, Prävention, Planung und Projektentwicklung. In seiner Tätigkeit als Sicherheitsberater für verschiedene Konzerne und Institutionen europaweit, konnte sich Herr Tamasan in dieser langen Zeitspanne eine fundierte und praxisnahe Erfahrung und Wissen aneignen, welches von Jahr zu Jahr durch verschiedene System- und Partnerzertifizierungen vertieft wurde. Ein kleiner Auszug seiner Zertifizierungen: Axis Solutions Partner, IHK zertifizierte Fachkraft für Video-Sicherheitstechnik, Hikvision Professional Partner, Vivotek Expert, Hanwha Security Engineering, Mobotix Advanced Partner, Avigilon Partner, Sony Video Security Gold Partner, Flir Partner, Eneo System Integrator, Bosch Partner, Seetec Professional, Milestone Partner, Wave Professional, Aimetis Certifed, zertifizierter Telenot Facherrichter und Stützpunkt, Planung und Einbau von Einbruchmeldeanlagen nach VdS 2311 und VDE 0833, Q-Geprüfte Fachkraft für Rauchmelder gemäß DIN 14676, Videofied zertifizierter Partner, Risco Certified, Jablotron zertifizierter Partner, Ajax zertifizierter Partner, rayTec Professional SimonsVoss Partner usw.