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RAUCHMELDER

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                                                                  RATGEBER


                                                                  Rauchmelder sind Lebensretter

                                                                  Rauchmelder können im Brandfall darüber entscheiden, ob die Flucht aus einem Gebäude rechtzeitig gelingt und damit Leben gerettet werden.

                                                                  Wir von der ESA GmbH German Protect als Q zertifizierter Fachbetrieb für Rauchmelder, empfehlen unseren Kunden, bei einem Rauchmelder nicht zu sparen, denn Rauchmelder sind Lebensretter. Wir entdecken bei Kunden immer wieder, dass selbst die teuersten Objekte mit Rauchmeldern gesichert sind, die entweder qualitativ sehr schlecht sind und / oder falsch montiert wurden und im Brandfall viel zu spät alarmieren würden. Häufig stoßen wir auch auf Brandmelder die gar nicht funktionieren.

                                                                  In diesem Ratgeber stellen wir unseren Kunden die Bedeutung von Rauchmeldern als Lebensretter im Alltag ausführlich und verständlich dar


                                                                  Was ist ein Rauchmelder?

                                                                  Ein Rauchmelder ist ein Sicherheitsgerät, das die Aufgabe hat, im Falle eines Brandes die Bewohner, insbesondere die schlafenden, so schnell wie möglich zu warnen und die Fluchtwege daraufhin zu überwachen, ob diese rauchfrei sind, um eine Flucht zu ermöglichen. Damit ist das wichtigste Ziel für dein Einsatz von Rauchmeldern das Ermöglichen von Selbstrettung und Flucht. Ein Rauchmelder muss 24 Stunden und 365 Tage im Jahr zuverlässig funktionieren.

                                                                  Rauchmelder-Attrappen
                                                                  Rauchmelder-Attrappen, wie zum Beispiel in Verbindung mit einer getarnten Überwachungskamera, bieten keine Rauchdetektion oder Feueralarmierung und dienen ausschließlich zu Videoüberwachungszwecken. Sie sind daher nicht zum Schutz vor Bränden geeignet.


                                                                  Gefahrenquelle Brandrauch

                                                                  Laut Statistiken der Feuerwehr finden 65% der Brände am Tag und 35% in der Nacht statt. Besonders beunruhigend dabei ist, dass die Zahl der Brandtoten sich auf 30% am Tag und 70% bei Nacht beläuft.

                                                                  Warum ist das so? Im Brandfall bleiben in einem Gebäude oftmals nur wenige Augenblicke, um sich in Sicherheit zu bringen bevor der Brandrauch ein gefährliches Ausmaß erreicht hat. Brandrauch enthält giftige und lungenschädigende Gase, die schon nach wenigen Augenblicken nach der Brandentfachung zu Orientierungslosigkeit und Bewusstlosigkeit führen können.

                                                                  Dementsprechend steigt die Anzahl der Brandopfer stetig an, die in der Nacht während des Schalfs überrascht werden. Die meisten Brandopfer fallen nicht den Flammen zum Opfer, sondern sterben an einer Rauchvergiftung. Viele der Brandopfer sind ältere und behinderte Menschen oder Kinder, die in ihrer Selbstrettungsfähigkeit stark eingeschränkt sind.


                                                                  Ursachen von Bränden

                                                                  Zu den häufigsten Ursachen von Bränden gehört laut Feuerwehrstatistiken technisches Versagen. Dabei spielen Ursachen im Zusammenhang mit Elektrizität die Hauptrolle.

                                                                  Technische Ursachen für Brände sind oftmals auf menschliches Versagen zurückzuführen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Steckdosenleiste, an die zu viele Geräte mit einem zu hohen Leistungsbedarf angeschlossen sind.

                                                                   


                                                                  Welche Stoffe können bei einem Brand giftigen Rauch entwickeln?

                                                                  Die Liste der Stoffe, die im Falle eines Brandes giftige Gase wie zum Beispiel Kohlenmonoxid entwickeln können, ist lang. 

                                                                  Nachfolgend haben wir die wichtigsten Materialien zusammengestellt, die im Brandfall besonders problematisch sind. Wie zu sehen ist, entwickeln vor allem Schaumstoff und Heizöl viel Rauchgas:


                                                                  Kohlemonoxid als tödliches Atmengift

                                                                  Kohlenmonoxid ist eine tödliche geruchlose chemische Verbindung zwischen Kohlenstoff und Sauerstoff und kann insbesondere durch unvollständige Verbrennung verschiedener Stoffe entstehen. Der Kohlenmonoxidgehalt in der Luft wird in ppm „parts per million (Teile in einer Million) gemessen. 

                                                                  Kohlenmonoxid blockiert die Aufnahme von Sauerstoff in den roten Blutkörperchen. Tückisch dabei ist, dass dieser Vorgang zunächst nicht wahrnehmbar ist. Die Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung zeigen sich je nach Konzentration des Gases erst Minuten oder Stunden später.

                                                                  Der CO-Hb- Wert beziffertgibt an, um wie viel Prozent die Sauerstoff Ttransportkapazität im Blut beeinträchtigt wird. Durch den steigenden ppm- Wert erhöht sich auch der CO-Hb- Wert im Blut. Dadurch treten verschiedene Symptome auf: 

                                                                  1-3%  CoHb: normaler Wert bei gesunden Menschen
                                                                  >5%   CoHb: Beeinträchtigung der Seeschärfe
                                                                  >10% CoHb: Übelkeit / Brechreiz, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Schwindel
                                                                  >15% CoHb: Herzrasen, Kurzatmigkeit, Erbrechen, Ohrensausen, Sehstörungen
                                                                  >20% CoHb: Euphorie, Mattigkeit, beginnende Bewusstseins- Eeinschränkung
                                                                  >30% CoHb: Bewusstseins- Eeintrübung, Atmungsstörungen, Lähmungen
                                                                  >40% CoHb: Krampfanfälle und Bewusstlosigkeit
                                                                  >50% CoHb: Atemlähmung, Koma, akute Lebensgefahr
                                                                  >60% CoHb: Beginn der letalen Wirkung innerhalb einer Stunde

                                                                  Die neuesten Erkenntnisse über die Einwirkung von Kohlenmonoxid (CO) auf das Verhalten von Menschen bei einer Rauchvergiftung, verdeutlichen wie gefährlich das  Gas für den menschlichen Körper ist:

                                                                  • 30 ppm:      verursachen keine Symptome
                                                                  • 200 ppm      verursachen leichte Kopfschmerzen innerhalb von 2-3 Stunden
                                                                  • 400 ppm:     verursachen Kopfschmerzen in Stirnbereich und später im gesamten Kopfbereich
                                                                  • 800 ppm:     verursachen Kopfschmerzen, Übelkeit, Gliederzucken innerhalb von 45 Minuten und Bewusstlosigkeit innerhalb zwei Stunden.
                                                                  • 1600 ppm:   verursachen Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel innerhalb 20 Minuten. Der Tod tritt innerhalb 2 Stunden ein.
                                                                  • 3200 ppm:   verursachen Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel innerhalb der 5-10 Minuten. Der Tod tritt innerhalb 30 ein.
                                                                  • 6400 ppm:   verursachen Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel innerhalb der 1-2 Minuten. Der Tod tritt innerhalb 10- 15 Minuten ein.
                                                                  • 12800 ppm: Der Tod tritt innerhalb 1-2 Minuten ein.

                                                                   


                                                                  Welche Rauchmelder- und Brandmelder-Typen gibt es und wie funktionieren sie? 

                                                                  Ein Rauchmelder betrachtet besteht aus den folgenden Komponenten:

                                                                  • Akustischer Signalgeber
                                                                  • Rauchkammer mit Sensor
                                                                  • Prüfknopf
                                                                  • Batteriefach mit Batterie oder direkte Stromversorgung

                                                                  Kombinierte Rauch und Kohlenmonoxid-Melder

                                                                  Ein kombinierter Rauch- und Kohlenmonoxid Melder warnt vor zwei potenziellen tödlichen Gefahren, indem er zwei verschiedene Messverfahren verwendet: foto-optische Sensoren zur Raucherkennung und elektrochemische Sensoren für die CO-Detektion. Die Rauch- und Kohlenmonoxid-Melder verfügen über eine optische und eine akustische Alarmierung, die unterschiedliche Alarmtöne und LED-Anzeigen bei Rauch oder CO-Alarm erzeugen können.

                                                                  Eine Stummschaltung im Alarmfall des Rauchmelders erfolgt nach 15 Minuten und bei CO-Meldern nach 4 Minuten. Diese Melder müssen mit einer großen Stumm- und Testschalttaste versehen werden.

                                                                  Ein Rauchmelder sollte nach EN14604-2005 und ein COKohlenmonoxid-Melder nach EN50291-1 und EN50291-1 und EN50291-2 oder mindestens VdS / TÜV zertifiziert sein.  

                                                                  Mit einem kombinierten Rauch- und Kohlenmonoxid-Melder ist man immer auf der sicheren Seite. Daher empfehlen wir stets solche Geräte.


                                                                  Kohlenmonoxid Melder (CO Melder)

                                                                  Ein Kohlenmonoxid Melder verfügt über einen elektrochemischen Sensor und ist nur für die CO-Detektion geeignet. Ein solcher Gassensor, der auch als Chemo Sensor bezeichnet wird, dient der Erkennung gasförmiger Substanzen. Viele Kohlenmonoxid Melder besitzen außerdem einen Speicher, der CO-Werte über mehrere Wochen speichern kann.  

                                                                  Wie funktioniert ein Kohlenmonoxid Melder? 

                                                                  Der Chemische Sensor eines Kohlenmonoxid Melders wandelt die chemischen Informationen seiner Umgebungsluft mit der er ständig in direkter Wechselwirkung steht, in ein elektrisch nutzbares Signal um.   

                                                                  Ein Kohlenmonoxid-Melder sollte nach EN50291-1 und EN50291-2 oder mindestens VdS TÜV zertifiziert sein.


                                                                  Foto-optische Rauchmelder

                                                                  oto-optische Rauchmelder mit „Durchlichttechnik“ stellen die am weitesten verbreitete Art von Rauchmeldern in Haushalten dar. Sie besitzen eine Rauchkammer, in der eine Lichtdiode angebracht ist. Diese LED-Diode strahlt ein Infrarotlicht ab, das unter normalen Umständen nicht gebrochen wird, weil das Licht in sauberer Luft nicht reflektiert wird. Im Brandfall und dem damit verbundenen Eindringen von Rauch in die Kammer wird das Infrarotlicht gebrochen, gerstreut und somit die Verbindung zur Fotozelle unterbrochen. Der Rauchmelder löst Alarm aus.

                                                                  Foto-optischen Rauchmelder verschiedener Hersteller werden auch mit Streulichttechnik angeboten. Diese Technik unterscheidet sich nicht wesentlich von der Durchlichttechnik. Sie gilt aber als noch zuverlässiger, was die Schnelligkeit der Alarmierung betrifft. Bei der Streulichttechnik werden drei Lichtstrahlen von der LED-Diode ausgestrahlt, die ebenfalls beim Raucheintritt in der Kammer gerstreut werden. Sobald einer der Strahlen auf die Fotozelle eintrifft, löst der Rauchmelder Alarm aus.

                                                                   

                                                                  Optische Rauchmelder mit Durchlicht

                                                                  Ein optischer Rauchwarnmelder mit Durchlicht besitzt zwei kleine Kammern oder Lichtkanäle. Einer der Lichtkanäle ist hermetisch von der Außenluft abgeschnitten, so dass kein Rauch eindringen kann. Das von der Lichtquelle ausgesendete Licht kann hier ungehindert durch die Kammer dringen. Man spricht hier auch vom Referenzkanal.

                                                                  Der zweite Kanal besitzt Öffnungen, durch welche im Brandfall Rauch eindringen und den Lichtstrahl beeinträchtigen kann. Auf Grundlage der Differenz der Lichtstärke des Referenzkanals und des abgeschwächten Lichtstrahls in der Rauchkammer kann ein Brand bzw. der damit erkannte Rauch detektiert werden.

                                                                  Die Verwendung eines Referenzkanals mit Durchlicht bringt weitere Vorteile mit sich: Auf diese Weise ist eine Selbstkontrolle des Rauchmelders möglich. Hinzu kommt eine bessere Absicherung gegen Störgrößen wie zum Beispiel Temperaturschwankungen oder Verschmutzungen. All das hilft bei der Vermeidung von Fehlalarmen.

                                                                   


                                                                  Thermo- Hitze oder Wärmemelder

                                                                  Thermo-, Hitze- oder Wärme-Brandmelder messen ihre Umgebungstemperatur anhand sogenannter „Heißleiter“, die aus elektrisch leitendem Material bestehen. Umso höher die Temperaturen sind, denen die Heißleiter ausgesetzt sind, desto besser leiten sie den Strom.

                                                                  In einem Thermomelder sind zwei Heißleiter verbaut, ein Messleiter und ein Vergleichsleiter. Der Messleiter misst anhand der Leitfähigkeit die Umgebungstemperatur, während der Vergleichsleiter als Referenz dient, damit die Messergebnisse verglichen und bestätigt werden können.

                                                                  Wird bei einer solchen Messung eine rapide steigende Temperatur registriert löst der Wärmemelder Alarm aus. Ein solcher Alarm kann auch durch Überschreitung einer vorkonfigurierten Temperatur ausgelöst werden.
                                                                  Wärme- oder thermische Melder werden von uns für private Haushalte nicht empfohlen, weil sie im Brandfall zu langsam reagieren. 

                                                                  Allenfalls als Zusatzabsicherung sollten Wärmemelder zum Beispiel in der Küche eingesetzt werden, wo oftmals Wasserdämpfe entstehen, die bei einem Rauchmelder Fehlalarme auslösen können.


                                                                  Thermo-optische Rauchmelder

                                                                  Thermo-optische Rauchmelder, kombinieren die Eigenschaften eines optischen Rauchmelders mit denen eines Hitzemelders. Diese Kombination ist für den privaten Gebrauch nicht besonders sinnvoll, weil der optische Rauchmelder normalerweise lange vor dem thermischen Melder alarmiert.

                                                                  Damit der Wärmemelder vor dem optischen Melder alarmiert, müsste ein Brand ohne Rauch entstehen, was so gut wie nie vorkommt.

                                                                  Thermo-optische Rauchmelder werden in Räumlichkeiten eingebaut, in denen es sehr heiß werden kann und  in denen eine vorprogrammierte Temperatur nicht überschritten werden darf.


                                                                  Ionisationsrauchmelder

                                                                  Ionisationsrauchmelder reagieren bei kleinsten Rauchmengen und sind extrem zuverlässig.
                                                                  Sie besitzen zwei Metallplatten zwischen denen ein radioaktives Isotop angebracht ist das Alpha- und Betastrahlung abgibt. Diese Strahlen ionisieren zwischen den Metallplatten, wodurch ein Fluss elektrischen Stroms erzeugt wird. Treten zwischen den Metallplatten kleinste Mengen an Rauch auf, wird ein Teil der Ionenverbindungen durch elektrostatische Anziehung an die Rauchpartikel gebunden, wodurch der Stromfluss stark abnimmt und der Ionisationsrauchmelder sofort Alarm auslöst.

                                                                  Die Ionisationsrauchmelder sind in der Anwendung trotzt der extrem genauen und sensiblen Feinfühligkeit relativ selten. Die Strahlung des Isotopen innerhalb des Melders ist soweit unbedenklich, solange die Kammer nicht geöffnet wird, allerdings müssen die Ionisationsrauchmelder abgesondert entsorgt werden.

                                                                  Ein weiterer Nachteil von Ionisationsrauchmeldern ist, dass in Fällen, in denen der Brand nicht rechtzeitig gelöscht werden kann und das Gebäude vollständig ausbrennt, die gesamte Asche und Brandreste aufgrund des radioaktiven Isotop als kontaminiert gelten und die Entsorgung sehr kostenaufwändig wird - zumindest, wenn die Kammern der Rauchmelder von der Feuerwehr nicht gefunden werden.


                                                                  Welche Leistungsmerkmale muss ein guter Rauchmelder erfüllen?

                                                                  Stromversorgung 

                                                                  Die Stromversorgung kann als externe Stromversorgung per 230V Wechselspannung oder 12V durch eine Alarmanlage oder Brandmeldeanlage erfolgen. Bei dieser Stromversorgungsart ist darauf zu achten die Zusatzstromversorgung durch einen Akku für einen eventuellen Stromausfall zu gewährleisten. Der Akkubetrieb muss mindestens für 72 Std. aufrechterhalten werden.

                                                                  Die Batterieversorgung für wechselbare Batterien bei Funkrauchmeldern muss für mindestens ein Jahr gewährleistet sein. Fest eingebaute Batterien müssen den Betrieb für mindestens zehn Jahre garantieren. Für eine Berechnung der Batteriekapazität (ein Jahr bzw. zehn Jahre) ist eine wöchentliche Funktionsprüfung notwendig. Bei einer schwachen Batterie muss eine akustische Störungsmeldung für mindestens 30 Tage gewährleistet sein. Ein Rauchmelder muss immer eine Restkapazität der Batterie für einen Alarmfall von vier Minuten gewährleisten, egal wie leer die Batterie ist. 

                                                                  Achtung! Bei Transport oder Lagerung von Rauchmeldern müssen die eingegebenen Temperaturbereiche in der Betriebsanleitung unbedingt eingehalten werden, da ansonsten die Batterie beschädigt werden kann.

                                                                  Akustische Alarmierung eines Rauchmelders

                                                                  Alle Rauchmelder müssen über eine akustische Alarmierung verfügen und die Lautstärke muss mindestens 85dB (A) in einer Entfernung von drei Metern betragen. Der Schallpegel der Alarmierung darf für mindestens 240 Sekunden nicht unter 85dB (A) fallen. Die Schallemission darf maximal 110dB (A) betragen und die Höchst- Nennfrequenz 3,5 KHz nicht übersteigen.


                                                                  Prüfeinrichtungen und Ausstattungen, die ein guter Rauchmelder enthalten muss 

                                                                  Ein guter Rauchmelder muss über Prüfeinrichtungen verfügen, mit denen nicht nur die Einrichtung  des Rauchmelders ermöglicht wird, sondern mit denen auch die Durchführung regelmäßiger Prüfungen mit Rauch in der Messkammer mechanisch oder elektronisch erfolgen kann.

                                                                  Auch verfügen gute Rauchmelder über ein Fliegengitter, mit dem das Eindringen von Insekten in der Rauchkammer verhindert und damit Falschalarme reduziert werden können.


                                                                  Welche Arten von Alarmierung soll ein guter Rauchmelder bieten?

                                                                  Akustische Signalisierung

                                                                  Was die akustische Alarmierung eines Rauchmelders betrifft, sind folgende Hinweise zu beachten:

                                                                  • Ertönt das akustische Signal beim Drücken der Prüftaste nur einmal, ist der Rauchmelder funktionsfähig. 
                                                                  • Ertönt das akustische Signal beim Drücken der Prüftaste nicht, muss die Batterie ausgetauscht werden. Ertönt das akustische Signal beim Drücken der Prüftaste trotzt Batteriewechsels immer noch nicht, ist der Melder defekt und muss ausgetauscht werden.
                                                                  • Ertönt das akustische Signal desi Rauchmelders mit festeingebauter Batterie beim Drücken der Prüftaste nicht, muss der Rauchmelder ausgetauscht werden. 

                                                                  Optische Signalisierung

                                                                  Eine optische Signalisierung bei einem Rauchmelder, muss nach DIN EN14604 nicht vorhanden sein. Falls eine solche Signalisierung aber doch vorhanden ist, muss diese in roter Farbe ausgeführt sein.

                                                                  Eine optische Warnanzeige kann verschiedene Aufgaben haben:

                                                                  • Alarmzustand anzeigen, zum Beispiel über ein durchgängiges Leuchten
                                                                  • Störungsmeldung zusätzlich zr akustischen Meldung
                                                                  • Anzeige des Batteriezustands alle 5 Minuten kurzblinkend
                                                                  • Bei hochwertigen Rauchmeldern Verschmutzung in der Rauchkammer anzeigen

                                                                  Die Signalisierungsoptionen und die Bedeutung der optischen Anzeige sind bei jedem Gerät verschieden und jeweils in der Bedienungsanleitung dokumentiert

                                                                  Wir von ESA GmbH GermanProtect als Q-zertifizierter Facherichter für Rauchmelder raten unseren Kunden die Bedienungsanleitung aufmerksam durchzulesen, um die verschiedenen Signalisierungen des Rauchmelders rechtzeitig  und korrekt deuten zu können. Denn ein Rauchmelder kann nur dann Leben retten, wenn seine Signale auch verstanden werden.


                                                                  Alarmstummschaltung    

                                                                  Eine Alarmstummschalttaste muss nach DIN EN 14604 bei einem Rauchmelder nicht vorhanden sein. Die Stummtaste schaltet bei ausgelöstem Alarm diesen für 5 bis maximal 15 Minuten ab.  Der Rauchmelder wird dabei nicht deaktiviert. Sollte sich die Rauchintensität erhöhen ertönt der Alarm unverzüglich wieder. Die Alarm- und Stummschaltungsfunktion, kann über die selbe Taste wie die Prüfungseinrichtung betätigt werden.     

                                                                   

                                                                  Worauf muss ich bei der Montage eines Rauchmelders achten und welche Möglichkeiten zur Montage habe ich?

                                                                  Grundsätzlich unterscheidet man zwischen verdrahteten Rauchmeldern, verdrahteten Rauchmeldern, die von einer Alarmanlage oder Brandmeldeanlage betrieben werden und Funkrauchmelder, die entweder autark funktionieren oder mit anderen Rauchmeldern in einer Art Netzwerk verbunden werden können.

                                                                  Funkrauchmelder als Brandmelder sind auch an eine Alarmanlage anschließbar. Vernetzungsfähige Rauchmelder werden sowohl in verdrahteter als auch in nicht verdrahteter Ausführung von verschiedenen Herstellern angeboten. Die Vernetzung bringt Vorteile und Nachteile mit sich.

                                                                  Ein Vorteile der Funkvernetzung besteht beispielsweise in der Möglichkeit, die Rauchmelder einfacher nachträglich einbauen zu können. Außerdem lässt sich die Ausfallsicherheit durch den Einbau von Repeatern verbessern. 

                                                                  Zu den Nachteilen funkbasierter Rauchmelder gehören die zusätzlichen Kosten, die durch den Einbau von Repeatern als Erweiterung verursacht werden. Bei verdrahteten Meldern ist zwar kein Funk-Repeater notwendig, allerdings muss dafür bauseits ein Kabel für jede weitere Erweiterung verlegt werden.       


                                                                  Funkvernetzung Melder zu Melder

                                                                  Für eine gleichzeitige und schnelle Alarmierung von Funkmeldern, besteht die Möglichkeit der Funkvernetzung von Funkrauchmeldern und Kohlenmonoxid Meldern untereinander. Wenn Rauch oder Kohlenmonoxod von einem der Funkmelder detektiert wird, schlagen die anderen Funkmelder auch Alarm. Somit können Menschen auf unterschiedlichen Etagen gleichzeitig gewarnt werden, wenn in einer Etage ein Feuer ausbricht. Die somit verkürzte Reaktionszeit kann Leben retten.


                                                                  Was ist der einer Vernetzung von Rauchmeldern zu beachten? 

                                                                  Der Einbau von vernetzten Rauchmeldern ist nach Landesbauordnung nicht erforderlich und kann auf Wunsch des Eigentümers erfolgen. Man sollte bedenken, dass eine Aufschaltung von vernetzten Rauchmeldern auf die Feuerwehr, nicht möglich ist, weil sie die Lokalisierung des Brandherdes durch die simultane Alarmauslösung stark erschwert.

                                                                  Ebenfalls zu beachten ist, dass bei Falschalarmen alle Beteiligten im Netzwerk alarmiert werden. Allgemein müssen alle Bewohner über das richtige Verhalten im Alarmfall ausführlich informiert werden.  

                                                                  Wann ist eine Vernetzung der Rauchmelder sinnvoll?

                                                                  Eine Vernetzung von Rauchmeldern ist immer bei eingeschränkter Möglichkeit der Selbstrettung von  Mitbewohnern sinnvoll, wenn diese zum Beispiel gehbehindert oder dement sind. Auch ist es empfehlenswert, Wohnungen mit mehreren Etagen in Einfamilienhäusern zu vernetzen.

                                                                  Auch wenn sich die zu überwachenden Räume, wie der Heizkeller (Kohlenmonoxid-Melder), akustisch außerhalb der Reichweite der Schlafräume befinden, ist eine Vernetzung der verschiedenen Melder angezeigt.

                                                                  Ein weiterer wichtiger Aspekt für eine sinnvolle Vernetzung ist die Nutzung von Zusatzeinrichtungen wie zum Beispiel für Hörgeschädigte oder die Weiterleitung von Alarmen an einen Hausnotruf.


                                                                  Montageregeln und Tipps für Rauchmelder 

                                                                  Rauchmelder müssen grundsätzlich immer an der Decke, optimalerweise in der Mitte des Raumes oder mindestens 50cm von der Wand und der nächsten Lichtquelle montiert werden. Für die Auswahl des Montageorts sind einige wichtige Punkte zu beachten:

                                                                  • Die Fläche des Raums
                                                                  • Die Geometrie des Raums
                                                                  • Die Höhe des Raums.

                                                                  Fläche des Raumes 

                                                                  Die Fläche des Raumes muss im Vorfeld berechnet werden, um prüfen zu können, ob möglicherweise mehrere Rauchmelder für einen Raum benötigt werden. Maßgeblich dafür ist die maximale Überwachungsfläche des Melders, die in den Herstellerangaben zu finden ist. Grundsätzlich ist ab 60 Quadratmetern Überwachungsfläche ein zweiter Rauchmelder zu montieren.


                                                                  Rauchmelder und die Geometrie des Raumes

                                                                  Die Geometrie des Raumes spielt ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Platzierung von Rauchmeldern. Dabei ist zum Beispiel zu beachten, ob der Raum eventuell L-Förmig verläuft. Zu prüfen ist außerdem, ob der Raum durch Raumteiler oder sehr hohe Schränke unterteilt ist und dadurch die Rauchausweitung zum Rauchmelder verhindert werden kann


                                                                  Höhe des Raumes für Rauchmelder

                                                                  Die maximale Montagehöhe eines Rauchmelders beträgt 6 Meter. Ab 6 Metern Raumhöhe wird ein zweiter Rauchmelder in geringerer Höhe benötigt, weil der aufsteigende Rauch ansonsten abkühlt und dadurch an Auftrieb verliert. Entsprechend erreicht der Rauch den Rauchmelder verspätet oder überhaupt nicht.


                                                                  Montageart für Rauchmelder  

                                                                  Empfohlen wird grundsätzlich, Rauchmelder für die Montage zu verschrauben und nicht zu kleben. Das Verwenden von Klebepads muss vom Hersteller des Rauchmelders für die Montage explizit zugelassen sein. 


                                                                  Rauchmelder-Montage für die Wand

                                                                  Bei einer Wandmontage ist zu beachten, dass der Rauch unter Umständen den Rauchmelder später als bei einer Deckenmontage erreichen kann. Daher sollte eine Deckenmontage immer gegenüber einer Wandmontage bevorzugt werden, es sei denn, es handelt sich um einen Kohlenmonoxid Melder.

                                                                  Eine Wandmontage kann beispielsweise für einen Raum mit einer kleineren Fläche als 6 Quadratmetern erfolgen, in dem eine Montage an der Decke nicht möglich ist. Die Montage sollte vorzugsweise an der größten zur Verfügung stehenden freien Wand erfolgen, 30cm bis 50cm unterhalb der Decke. Die Wandfläche oberhalb und ca. einen Meter unterhalb des Rauchmelders, sowie im Bereich von mindestens 30cm bis 50cm links und rechts von Einrichtungsgegenständen sollte frei sein.

                                                                  Wichtiger Hinweis: Ein Rauchmelder muss für die Wandmontage geeignet sein, was in der Herstellerbedienungsanleitung explizit aufgeführt werden muss.


                                                                  Rauchmelder: Montage in Fluren oder schmalen Räumen 

                                                                  In Fluren müssen Rauchmelder mittig mit einem Mindestabstand von 50 cm von der Wand links und rechts angebracht sein. Bei langen Fluren, sollten von der Stirnwand 7,50 Meter sowie 15 Meter zum zweiten Melder eingehalten werden. Flure, die in L-Form verlaufen, müssen immer mit zwei Rauchmeldern ausgestattet werden. Grundsätzlich gelten Flure als Rettungswege und müssen deshalb immer mit Rauchmeldern dotiert werden.


                                                                  Rauchmelder für Räume mit schrägen Decken

                                                                  Bei Räumlichkeiten mit Deckenneigungen von mehr als 20 Grad zur Horizontalen ist zu beachten, dass sich an der Deckenspitze sogenannte Wärmepolster bilden können, die den Rauchzutritt zum Rauchmelder verhindern. Aus diesem Grund ist es wichtig in solchen Räumen Rauchmelder mit einem Mindestabstand von 50 cm bis maximal 1 Meter von der Deckenspitze zu montieren.

                                                                  Für schräge Decken mit einer Neigung von weniger als 20 Grad gelten die Montageregeln wie bei einer normalen horizontaler Decke.

                                                                  Wir raten von jeglichen Konsolen sowie Aufbauten für eine schräge Montage von Rauchmeldern ab, die den Rauchzutritt zum Melder verhindern können. Der Rauchmelder wird ohne jegliche Aufbauten an der schrägen Decke angebracht. 


                                                                  Montage eines Rauchmelders in Galerien und auf Podesten 

                                                                  In einem Galerieraum, der ein Podest inkludiert, muss unter dem Podest ebenfalls ein Rauchmelder angebracht werden, wenn folgende Gegebenheiten eintreffen: 

                                                                  Ist die Überwachungsfläche unter dem Podest größer als 16 Quadratmeter, breiter als 2 Meter und länger als 2 Meter wird ein Rauchmelder benötigt.


                                                                  Montage von Kohlenmonoxid Meldern

                                                                  Bei der Installation eines Kohlenmonoxid Melders wird eine optimale Montagehöhe zwischen 1,80 Meter bis 2,20 Meter empfohlen. Diese Installationshöhe ist optimal für die sichere Erfassung des freigesetzten Kohlenmonoxids.  


                                                                  Rauchmelder Montage in zuggefährdeter Umgebung

                                                                  Für die richtige Montage von Rauchmeldern in klimatisierten oder belüfteten Räumen ist die Auswahl des passenden Montage-Ortes für die einwandfreie Funktionalität des Melders besonders wichtig. 

                                                                  Der Rauchmelder darf in seiner Funktionalität nicht eingeschränkt werden, indem der Raucheintritt in den Melder durch die ständig im Raum zirkulierende Luft zu langsam oder überhaupt stattfindet. Im Brandfall würde eine Alarmierung viel zu spät erfolgen.


                                                                  Wie statte ich mein Haus mit Brandmeldern aus?

                                                                  Um die Projektierung von Brandmeldern nicht nur technisch perfekt, sondern auch gesetzeskonform gestalten zu können sind die Vorgaben der Landesbauordnung des jeweiligen Bundeslandes zu beachten und zu befolgen. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Haftung. Der wichtigste Aspekt dabei ist, dass nur trichtig projektierte und installierte Brandmelder zum Schutz von Menschenleben beitragen können. Die Landesbauordnung sagt, dass alle Räume, die nicht nur zum vorübergehenden Aufenthalt von Menschen genutzt werden, mit einem Rauchmelder versehen werden müssen. Dabei kommt es nicht darauf an welche Tätigkeiten in den Räumlichkeiten ausgeübt werden.

                                                                  Dies bedeutet beispielsweise, dass in einer Wohnung oder in einem Einfamilienhaus für Toiletten und Bäder sowie Abstellkammer, Lagerräume und Garagen, Treppenräume sowie nicht ausgebaute Dachböden und Keller, keine Rauchmelder notwendig sind.

                                                                  Das ändert sich, sobald der Dachboden oder der Keller ausgebaut wird, so dass man dort längere Zeit arbeiten, sitzen oder gar schlaffen kann.

                                                                  Laut Landesbauordnung sind Rauchmelder für alle Rettungswege verpflichtend wie zum Beispiel für Flure, die nach außen führen. Dabei ist zu beachten, dass Räume mit einem Zugang nach außen, die im Brandfall als Rettungsweg benutzt werden, ebenfalls mit einem Brandmelder zu versehen sind.

                                                                  In den folgenden Projektierungseispielen stellen wir Ihnen verschiedene Ausstattungsmöglichkeiten von Gebäuden mit Rauchmeldern vor. Die mit der Farbe Rot gekennzeichneten Projektierungsmöglichkeiten sind für eine minimale Absicherung verpflichtend. Die mit der Farbe Gelb gekennzeichneten Projektierungsmöglichkeiten stellen eine optimale Absicherung dar, wie sie von uns empfohlen wird, dar.

                                                                  Zu erkennen ist jeweils, dass Rauchmelder in Räumen mit längerer Aufenthaltsdauer sowie Fluchtwege verpflichtend mit Rauchmeldern ausgestattet sind.

                                                                  Verhalten im Brandfall

                                                                  Brand kommen, ist es wichtig, sich gemäß der folgenden Empfehlungen zu verhalten:

                                                                  • Ruhe bewahren und nicht hektisch werden.
                                                                  • Im Brandfall sollte das Gebäude unverzüglich auf dem kürzesten Weg verlassen werden. Dabei keine wertvolle Zeit verlieren.   
                                                                  • Keine Türen oder Fernster hinter sich geöffnet lassen
                                                                  • Fahrstühle nicht benutzen, auch wenn der Brand sich woanders zu befinden scheint
                                                                  • Wenn Sie sich außerhalb der Gefahrenzone befinden und den Außenbereich erreicht haben, unverzüglich die Feuerwehr rufen
                                                                  • Sollte der Flucht- und Rettungsweg verraucht sein, unverzüglich in die Wohnung zurückkehren, Türen schließen, mit einer Decke gut abdichten und auf die Feuerwehr warten. Die Rettung ist bald da! 
                                                                  • Versuchen Sie nicht, durch verrauchte oder gar brennende Wege nach außen zu gelangen.

                                                                  Worauf muss ich beim Kauf eines Rauchmelders achten? 

                                                                  Kaufen Sie nur Rauchmelder renommierter Hersteller und achten Sie auf wichtige Qualitätsmerkmale. Bei einem Rauchmelder handelt es sich um eine Sicherheitskomponente, die im Notfall Lebensrettend sein kann. Vermeintlich günstige Rauchmelder aus dem Baumarkt sollten Sie vermeiden. 

                                                                  Eine ausführliche Beratung durch qualifiziertes Fachpersonal im Vorfeld des Kaufs ist zu empfehlne. Wir als ESA GmbH German Protect beschäftigen mehrere Mitarbeiter die als Q-geprüfte Fachkraft für Rauchwarnmelder Zertifizierungen nach DIN14676 und DIN EN 14604 vorweisen und unsere Kunden dementsprechend fachmännisch beraten können.

                                                                  Unser Produktportfolio umfasst renommierte Marken im Bereich Brandschutz, wie : Telenot, Honeywell, Jablotron, Videofied, Risco, Ajax, First Alert, Fire Angel, Technofire und viele mehr.

                                                                  Die Bedeutung von Qualitätsmerkmalen und Kennzeichnungen eines Rauchmelders

                                                                  Die CE-Kennzeichnung bestätigt lediglich die Übereinstimmung mit den vom Hersteller erklärten Leistungen der DIN 14604. Das bedeutet, dass der Hersteller die für die CE-Kennzeichnung vorgeschriebenen Verfahren eingehalten hat und damit die Handelbarkeit des Rauchmelders im Binnenmarkt gewährleistet. Eine CE- Kennzeichnung ist kein Kennzeichnen besonderer Qualität. 


                                                                  Das Qualitätskennzeichen „Q“ wurde vom Forum für Brandprävention e.V eingeführt und sagt aus, dass entsprechend gekennzeichnete Rauchmelder eine erweiterte Prüfung nach den vfdb-Richtlinien 14-01 durch ein Prüfinstitut bestanden haben. Für das Qualitätszeichen „Q“-Zertifizierung wird der Rauchmelder nach Anforderungen der EN 14604 weiteren Prüfungen zur Langlebigkeit und zur Reduzierung von Fehlalarmen unterzogen. 

                                                                  Das Qualitätszeichen „Q“ erhalten nur Rauchmelder, die eine festeingebaute 10-Jahre-Batterie besitzen. 

                                                                   

                                                                  Vorteile des Qualitätszeichens „Q“  

                                                                  • Kein jährlicher Batterieaustausch notwendig und dementsprechend permanente Betriebsbereitschaft 
                                                                  • Lebensdauer von mindestens 10 Jahren  
                                                                  • Reduktion von Falschalarme durch verstärkten Schutz (Gitter) gegen Fremdkörper in der Rauchmesskammer 
                                                                  • Erhöhte Resistenz gegen Schädigungen durch feuchtes Raumklima, Korrosion und Temperaturwechsel sowie elektromagnetische Strahlungen. 
                                                                  • Verbesserte Elektronik und Eigenüberwachung 
                                                                  • Erhöhte Stabilität von Gehäusen und Komponenten

                                                                  VdS Siegel für Rauchmelder 

                                                                  Die VdS Schadenverhütung GmbH ist eine unabhängige, akkreditierte und weltweit anerkannte Prüfungs- und Zertifizierungsinstitution mit Hauptsitz in Köln. Die VdS ist auf Zertifizierungen von Produkten aus dem Sicherheitsbereich spezialisiert. 

                                                                  Bis Ende März 2015 wurden Rauchmelder durch die VdS einer Prüfung nach DIN EN 14604 unterzogen. Damit ein Rauchmelder die VdS Zertifizierung bekam, musste er alle Vorgaben nach EU-Norm DIN EN 14604 erfüllen.

                                                                  Seit 01.04.2015 werden Rauchmelder nur noch dann VdS zertifiziert, wenn sie noch wesentlich strengere Anforderungen nach den aktuellen DIN EN14604 und Richtlinien der vfdb 14-01 „Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes e. V.“ erfüllen.


                                                                  Zertifizierung nach DIN 14604 

                                                                  Damit ein Rauchmelder nach DIN EN 14604 zertifiziert werden kann, muss er 29 verschiedene Prüfungen bestehen. Diese Prüfung gilt für verdrahtete sowie Funkrauchmelder.

                                                                  Um einen Rauchmelder dieser Prüfung unterziehen zu können, muss der Hersteller verschiedene Nachweise wie zum Beispiel einen Nachweis der Konformität mit der Europäischen Norm bereitstellen.   

                                                                  Zu den 29 verschiedenen Prüfungen, die ein Rauchwarnmelder durchlaufen muss, bevor er nach DIN EN 14604 zertifiziert werden kann zählen: 

                                                                  • Funktionsprüfung des Testknopfes
                                                                  • Alarmsignallautstärke
                                                                  • Rauchkammertests
                                                                  • Test der Batteriestörungsmeldung
                                                                  • Temperaturwechseltest
                                                                  • Elektromagnetische Verträglichkeit
                                                                  • Fremdkörperempfindlichkeit

                                                                  Wie sind die gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland?

                                                                  Geregelt ist die Rauchmelderpflicht in den einzelnen Landesbauordnungen, die sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden können. Die Landesbauordnungen richten sich nach verschiedenen Normen wie der DIN 14606 oder DIN 14676. Die zurzeit geltenden gesetzlichen Bestimmungen für Ihr Bundesland können Sie den folgenden Grafiken entnehmen. 


                                                                  Lohnt es sich, Rauchmelder an eine Alarmanlage anzuschließen? 

                                                                  Das Anschießen von Rauchmeldern an einer Alarmanlage ist immer empfehlenswert, vor allem wenn die Alarmanlage selbst an einer Einsatzleitstelle aufgeschaltet ist. Somit wird eine Synergie verschiedener Sicherheitskomponenten realisiert was ein sicheres Gefühl vermittelt.

                                                                  Rauchmelder bringen nichts, wenn die Bewohner des Hauses im Urlaub sind und der Brandalarm von niemandem gehört wird. Bis der Nachbar die Rauchentwicklung bemerkt und die Feuerwehr benachrichtigen kann, ist es meistens zu spät. Daher ist eine Kombination zwischen Rauchmeldern, Alarmanlage und Aufschaltung auf eine Notrufleitstelle sehr empfehlenswert. 

                                                                  Unsere Experten beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten zum Schutz von Leib und Leben durch Kombination von Rauchmeldern mit anderen Sicherheitssystemen. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.


                                                                  Fazit: Rauchmelder sind Lebensretter. Ihr Einsatz und ihr Einbau sollten daher sehr ernst genommen werden. Wir raten unseren Kunden vor dem Kauf und dem Einbau von Rauchmeldern, sich von qualifizierten Anbietern beraten zu lassen.

                                                                  Wir, die ESA GmbH German Protect, beschäftigen mehrere Mitarbeiter die Q geprüfte Fachkraft für Rauchwarnmelder nach DIN14676 und DIN EN 14604 sind und entsprechende Zertifizierungen vorweisen können. Wir beraten unsere Kunden fachmännisch. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

                                                                  FAQs zu Rauchmeldern

                                                                    • In welchen Räumen müssen Rauchmelder montiert werden?

                                                                      In welchen Räumen einer oder mehrere Rauchmelder montiert werden müssen, wird in den Landesbauordnungen der einzelnen Bundesländer geregelt. Generell ist zu empfehlen, in allen Räumen, in denen sich Personen länger aufhalten können, Rauchmelder zu installieren. Dazu gehören Wohnzimmer, Schlafzimmer und Kinderzimmer, aber auch Gästezimmer und Arbeitszimmer. Zusätzlich müssen alle Fluchtwege wie Flure mit Rauchmeldern ausgestattet sein. In Küche und Bad werden Rauchmelder nur selten montiert.

                                                                    • Benötigt man Rauchmelder in Küche und Bad

                                                                      Zwar ist das Brandrisiko gerade in der Küche besonders hoch, doch würden normale Rauchmelder in der Küche aufgrund des dort beim Kochen und Braten entstehenden Dampfs und Rauchs zu häufig Fehlalarme geben. Für den Einsatz in der Küche sollten bei Bedarf spezielle Wärmemelder oder Rauchmelder mit einfach erreichbarer Stummschalttaste montiert werden.

                                                                      In Bädern sind Rauchmelder aufgrund des geringen Brandrisikos und der durch Wasserdampf entstehenden Fehlalarme nicht zu empfehlen.

                                                                    • Welche Ursachen kann es für Fehlalarme durch Rauchmelder geben?

                                                                      Zu den häufigsten Fehlalarmen durch Rauchmelder gehören solche, die durch Rauch oder Dampf beim Kochen oder Braten verursacht werden. Aber auch Verschmutzungen, aufgewirbelter Staub und Temperaturschwankungen können Fehlalarme von Rauchmeldern verursachen.

                                                                    • Sollte man vernetzte Rauchmelder verwenden?

                                                                      Das Vernetzen von Rauchmeldern bietet den Vorteil, dass bei einem Brand in einer Etage auch die Bewohner in den anderen Etagen gewarnt werden. Auf diese Weise verkürzt sich die Reaktionszeit, und es bleibt mehr Zeit für die Flucht. Daher ist der Einsatz vernetzter Rauchmelder in Gebäuden mit mehreren Etagen oftmals sinnvoll.

                                                                    • Lohnt sich der Kauf eines günstigen Baumelders aus dem Baumarkt?

                                                                      Rauchmelder sollen Leben retten und müssen daher besonders zuverlässig funktionieren. Aus diesem Grund ist die Qualität eines Rauchmelders von entscheidender Bedeutung. Greifen Sie daher nicht einfach zum günstigsten Gerät, sondern achten Sie auf die Zertifizierung des Rauchmelders. Ein CE-Zertifikat ist nicht ausreichend. Besser ist eine Zertifizierung nach VdS oder DIN EN 14604.

                                                                    • Genügt ein Rauchmelder pro Raum?

                                                                      Wie viele Rauchmelder in einem Raum benötigt werden, richtet sich nach der Größe des Raums, nach seiner Höhe sowie nach seiner Form. Räume mit einer Fläche von mehr als 60 Quadratmetern benötigen mehr als einen Rauchmelder. Das gilt auch für Räume mit einer Deckenhöhe ab sechs Metern. Ist ein Raum verwinkelt und hat zum Beispiel eine L-Form, werden ebenfalls mehrere Rauchmelder benötigt.

                                                                    • Kann ich einen Rauchmelder weiterverwenden, nachdem er einen Brand gemeldet hat?

                                                                      Ein Rauchmelder muss einwandfrei funktionieren, damit er einen Brand zuverlässig melden kann. Ist ein Rauchmelder bereits mit Rauch in Kontakt gekommen, kann es sein, dass sich dadurch Verschmutzungen gebildet haben, welche die Funktion beeinträchtigen. Daher empfehlen wir, Rauchmelder auf jeden Fall nach einem Brand zu tauschen, auch wenn der Melder oberflächlich noch intakt scheint.

                                                                    • Wann sollte ich einen Rauchmelder austauschen?

                                                                      Ein Rauchmelder sollte nach einer Betriebsdauer von maximal zehn Jahren ausgetauscht werden. Ein früherer Austausch kann notwendig sein, wenn der Rauchmelder nicht mehr funktioniert. Daher sollten Rauchmelder regelmäßig überprüft werden. Wie groß das Wartungsintervall ist, richtet sich nach den jeweiligen Herstellerangaben. Vorgeschrieben ist jedoch ein Wartungsintervall von mindestens 12 Monaten.

                                                                    • Wie sicher sind Funk-Rauchmelder?

                                                                      Funk-Rauchmelder nutzen zur Übertragung Frequenzen, die für Sicherheitsanwendungen reserviert sind. Diese Frequenzen sind in der Richtlinie VdS 3515 definiert und gelten als relativ sicher.

                                                                  Erfahren Sie mehr zum Autor des Inhalts:

                                                                  Bogdan Tamasan

                                                                  Bogdan Tamasan

                                                                  Herr Bogdan Tamasan ist seit 1994 in der Sicherheitsbranche tätig und seit 2011 Geschäftsführender Gesellschafter der ESA Group German Protect mit über 27-jähriger Erfahrung im Bereich Sicherheitstechnik, Schutz, Prävention, Planung und Projektentwicklung. In seiner Tätigkeit als Sicherheitsberater für verschiedene Konzerne und Institutionen europaweit, konnte sich Herr Tamasan in dieser langen Zeitspanne eine fundierte und praxisnahe Erfahrung und Wissen aneignen, welches von Jahr zu Jahr durch verschiedene System- und Partnerzertifizierungen vertieft wurde. Ein kleiner Auszug seiner Zertifizierungen: Axis Solutions Partner, Hikvision Professional Partner, Vivotek Expert, Hanwha Security Engineering, Mobotix Advanced Partner, Avigilon Partner, Sony Video Security Gold Partner, Flir Partner, Eneo System Integrator, Bosch Partner, Seetec Professional, Milestone Partner, Wave Professional, Aimetis Certifed, zertifizierter Telenot Facherrichter und Stützpunkt, Planung und Einbau von Einbruchmeldeanlagen nach VdS 2311 und VDE 0833, Q-Geprüfte Fachkraft für Rauchmelder gemäß DIN 14676, Videofied zertifizierter Partner, Risco Certified, Jablotron zertifizierter Partner, Ajax zertifizierter Partner, rayTec Professional SimonsVoss Partner usw.