Eine hochwertige Überwachungskamera allein garantiert noch keine professionelle Videoüberwachung.
Entscheidend ist, ob die eingesetzte Überwachungskamera tatsächlich zu dem Bereich passt, den sie überwachen soll.
Genau das zeigt ein aktuelles Projekt von uns auf Mallorca sehr deutlich.
Wir wurden von einem Großkunden nach Mallorca eingeladen, der dort mehr als 13 größere Objekte betreibt beziehungsweise besitzt.
Der Kunde ist mit seiner vorhandenen Videoüberwachung vollkommen unzufrieden. In der Vergangenheit kam es bereits zu mehreren Einbrüchen.
Das eigentliche Problem dabei: Obwohl zahlreiche Überwachungskameras vorhanden sind, konnten einzelne Vorfälle aufgrund der vorhandenen Bildqualität im Nachhinein nicht ausreichend nachvollzogen werden.
Dabei sind an mehreren Stellen Hikvision Kameras installiert. Hikvision gehört weltweit zu den bekanntesten Herstellern professioneller Videoüberwachungstechnik.
Das Problem liegt deshalb nicht grundsätzlich bei den Kameras oder beim Hersteller. Das eigentliche Problem ist die Auswahl der Kameramodelle und die Planung der gesamten Videoüberwachungsanlage.
Eine Überwachungskamera ist nicht gleich eine Überwachungskamera
Wer sich professionell mit Videoüberwachung beschäftigt, weiß, wie groß die Unterschiede zwischen einzelnen Kameramodellen sein können.
Es gibt nicht die eine Hikvision Kamera, die für jeden Anwendungsbereich geeignet ist. Genau deshalb bietet Hikvision eine sehr große Auswahl verschiedener Überwachungskameras an.
Je nach Einsatzbereich unterscheiden sich unter anderem:
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Sensorgröße
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Lichtempfindlichkeit
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WDR Leistung
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Infrarotreichweite
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Weißlicht
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KI Funktionen
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Fahrzeugerkennung
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Kennzeichenerkennung
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Montagehöhe
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Betrachtungswinkel
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Identifikationsreichweite
Eine Überwachungskamera, die für einen Eingangsbereich hervorragend geeignet ist, kann beispielsweise für einen 80 Meter langen Korridor vollkommen ungeeignet sein.
Und genau solche Situationen haben wir bei unserem Termin auf Mallorca vorgefunden.
Hochwertige Hikvision Kameras, aber falsch eingesetzt
Bei einem der Objekte befindet sich beispielsweise ein langer Korridor von ungefähr 80 Metern Länge.
Die Lichtverhältnisse innerhalb dieses Bereichs verändern sich deutlich. Es gibt helle und dunkle Zonen sowie Bereiche, in denen Gegenlicht eine wichtige Rolle spielt.
Auf den ersten Blick sieht man eine hochwertige Hikvision Kamera und könnte davon ausgehen, dass dieser Bereich damit ausreichend geschützt ist.
Bei genauer Betrachtung zeigt sich jedoch schnell das Problem.
Die eingesetzte Hikvision Kamera wurde für diese Überwachungsaufgabe nicht richtig ausgewählt.
Wenn eine Kamera bei schwierigen Lichtverhältnissen beispielsweise nicht über die notwendige WDR Leistung verfügt, können helle Bereiche überbelichtet und dunklere Bereiche gleichzeitig zu dunkel dargestellt werden.
Genau in solchen Situationen entscheidet sich, ob eine Person lediglich irgendwie auf dem Bild vorhanden ist oder ob tatsächlich verwertbare Bildinformationen zur Verfügung stehen.
Infrarotreichweite wird häufig unterschätzt
Das zweite große Thema ist die Überwachung bei Nacht.
Auch hier reicht es nicht, dass eine Überwachungskamera grundsätzlich über Infrarotbeleuchtung verfügt.
Entscheidend ist, welche Entfernung tatsächlich überwacht werden muss.
Wenn ein Korridor etwa 80 Meter lang ist, eine Kamera aber nur für wesentlich kürzere Entfernungen ausgelegt wurde, kann sie am hinteren Ende des Bereichs keine ausreichende Bildqualität mehr liefern.
Man sieht vielleicht noch eine Person. Die entscheidende Frage lautet aber:
Kann man diese Person auch erkennen beziehungsweise identifizieren?
Das ist ein großer Unterschied.
Gerade bei der Planung professioneller Videoüberwachung müssen deshalb nicht nur Auflösung und Megapixel betrachtet werden.
Brennweite, Sensor, Beleuchtung, Entfernung und die tatsächliche Identifikationsaufgabe müssen zusammenpassen.
Sparen bei der falschen Kamera kann teuer werden
Häufig erleben wir in der Praxis, dass eine Überwachungskamera danach ausgewählt wird, was sie kostet oder welche Auflösung auf dem Datenblatt steht.
Das reicht nicht aus.
Eine preislich attraktive Kamera kann für einen bestimmten Bereich völlig ausreichend sein. Wird dieselbe Kamera jedoch an einer Stelle eingesetzt, für die sie technisch nicht vorgesehen ist, funktioniert das gesamte Sicherheitskonzept nicht mehr.
Gerade bei größeren Immobilien oder gewerblichen Objekten kann eine falsche Kameraauswahl später wesentlich teurer werden als eine professionelle Planung von Anfang an.
Denn spätestens nach einem Einbruch stellt sich die Frage:
Was hat die Videoüberwachung tatsächlich gebracht?
Wenn der Täter aufgenommen wurde, aber auf dem Videomaterial nicht eindeutig zu erkennen ist, wurde das eigentliche Ziel nicht erreicht.
Verschiedene Hersteller innerhalb einer Videoüberwachungsanlage
Ein weiteres Problem, das wir auf Mallorca vorgefunden haben, ist die Vermischung verschiedener Hersteller.
Gerade größere Videoüberwachungsanlagen werden häufig über viele Jahre erweitert.
Ein Errichter installiert zunächst ein bestimmtes System. Einige Jahre später kommt ein anderer Errichter hinzu und ergänzt weitere Kameras eines anderen Herstellers. Später wird möglicherweise erneut erweitert.
Am Ende entsteht eine Videoüberwachungsanlage aus verschiedenen Herstellern, unterschiedlichen Plattformen und verschiedenen Bedienkonzepten.
Technisch kann eine solche Kombination teilweise funktionieren. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie für den Betreiber sinnvoll ist.
Wir raten bei professionellen Projekten grundsätzlich dazu, ein einheitliches Gesamtkonzept zu planen.
Je größer die Videoüberwachung-Anlage wird, desto wichtiger werden eine einheitliche Verwaltung, klare Benutzerrechte, zentrale Ereignisverwaltung und eine strukturierte Bedienung.
Mehr als 13 Objekte zentral überwacht
Genau das ist auch eines der wichtigsten Themen bei unserem Kunden auf Mallorca.
Der Kunde verfügt über mehr als 13 größere Objekte. Bislang werden diese teilweise einzeln betrachtet beziehungsweise betreut. Das verursacht Aufwand und dementsprechend auch Personalkosten.
Der Wunsch des Kunden ist deshalb nachvollziehbar: Die verschiedenen Standorte sollen zukünftig zentral verwaltet werden.
Eine mögliche Lösung ist beispielsweise die Anbindung der einzelnen Standorte über eine professionelle Videomanagementplattform von Hikvision wie HikCentral. Damit können mehrere Objekte in einer zentralen Struktur zusammengeführt werden. Statt jedes Objekt als einzelne Videoüberwachungsanlage zu behandeln, kann ein zentrales Kontrollcenter entstehen, in dem Kameras, Ereignisse und verschiedene Standorte gemeinsam überwacht werden.
Gerade bei einer größeren Anzahl von Immobilien kann das einen erheblichen Unterschied machen.
Zentrale Videoüberwachung kann Personalkosten reduzieren
Bei professioneller Sicherheitstechnik geht es nicht ausschließlich darum, mehr Überwachungskameras zu installieren.
Eine gute Planung kann auch Betriebsabläufe verbessern.
Wenn beispielsweise mehrere Objekte zentral überwacht werden können, muss nicht zwangsläufig an jedem Standort dasselbe Personal vorgehalten werden.
Ereignisse können zentral bewertet und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Dabei muss natürlich genau geplant werden, welche Bereiche überwacht werden, welche Ereignisse relevant sind und welche Reaktionen darauf erfolgen sollen.
Eine zentrale Lösung kann jedoch dazu beitragen, vorhandenes Sicherheitspersonal deutlich effizienter einzusetzen.
Besuch im Yachthafen Portixol
Gemeinsam mit unserem Kunden haben wir uns außerdem den bekannten Yachthafen Portixol auf Mallorca angesehen.
Auch dort findet man zahlreiche Hikvision Kameras.
An einigen Stellen ist die Kamerawahl nachvollziehbar und technisch passend. Beispielsweise kommen bei Einfahrten Kameras zur Kennzeichenerkennung zum Einsatz.
An anderen Bereichen fällt jedoch auf, dass die eingesetzten Kameramodelle aus unserer Sicht nicht optimal zu der jeweiligen Überwachungsaufgabe passen.
Und gerade in einem Yachthafen ist das bemerkenswert.
Hier befinden sich hochwertige Yachten und entsprechend enorme Vermögenswerte.
Dementsprechend sollte auch die Videoüberwachung geplant sein. Es reicht nicht aus, einfach eine Überwachungskamera auf einen Bereich auszurichten.
Vor der Installation muss geklärt werden, was mit dieser Kamera tatsächlich erreicht werden soll:
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Soll lediglich erkannt werden, dass sich eine Person dort befindet?
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Soll eine Person wiedererkannt werden können?
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Soll eine eindeutige Identifikation möglich sein?
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Müssen Kennzeichen erfasst werden?
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Wie weit ist die relevante Entfernung?
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Welche Beleuchtung ist nachts vorhanden?
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Gibt es Gegenlicht?
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Welche Brennweite wird benötigt?
Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, kann die richtige Hikvision Kamera ausgewählt werden.
Die richtige Planung entscheidet über die Bildqualität
Gerade bei professionellen Projekten sollte eine Videoüberwachungsanlage deshalb niemals nur aus einer Produktliste bestehen.
Am Anfang steht die Aufgabenstellung.
Danach folgt die Planung.
Erst anschließend wird entschieden, welche Überwachungskamera für den jeweiligen Bereich geeignet ist.
Dabei können innerhalb eines einzigen Objekts völlig unterschiedliche Kameras notwendig sein.
Ein Eingangsbereich benötigt möglicherweise eine andere Kamera als ein Parkplatz.
Ein langer Korridor benötigt eine andere Optik als ein kleiner Innenraum.
Ein Außenbereich mit schwierigen Lichtverhältnissen stellt andere Anforderungen als eine gleichmäßig beleuchtete Tiefgarage.
Und eine Zufahrt mit Kennzeichenerkennung ist eine vollkommen andere Anwendung als die klassische Personenüberwachung.
Genau deshalb bietet Hikvision eine Vielzahl unterschiedlicher Kameraserien und Kameramodelle.
Die Aufgabe eines Facherrichters besteht darin, aus dieser großen Auswahl die richtigen Komponenten für das jeweilige Projekt zusammenzustellen.
Hikvision Kamera richtig auswählen
Wer eine Hikvision Kamera kaufen oder eine größere Hikvision Videoüberwachung planen möchte, sollte deshalb nicht ausschließlich auf Megapixel oder Preis achten.
Für eine professionelle Auswahl müssen unter anderem Überwachungsentfernung, Objektgröße, Lichtverhältnisse, Montageposition und gewünschtes Identifikationsziel berücksichtigt werden.
Nur wenn diese Faktoren zusammenpassen, kann eine Hikvision Überwachungskamera später auch die Bildqualität liefern, die im Ernstfall benötigt wird.
Unser Projekt auf Mallorca zeigt sehr deutlich, dass selbst hochwertige Kameras ihr Potenzial nicht ausspielen können, wenn sie für den falschen Anwendungsbereich eingesetzt werden.
Das Problem ist dann nicht die Überwachungskamera.
Das Problem ist die Planung.
German Protect als zertifizierter Hikvision Partner
German Protect beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit professioneller Sicherheitstechnik, Videoüberwachung und der Planung komplexer Sicherheitslösungen.
Als zertifizierter Hikvision Partner unterstützen wir unsere Kunden nicht nur bei der Auswahl und Kauf einer Hikvision Kamera.
Wir betrachten das gesamte Projekt
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Welche Bereiche müssen überwacht werden?
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Welche Entfernungen sind relevant?
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Welche Hikvision Kamera eignet sich für welchen Bereich?
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Welche Brennweite wird benötigt?
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Wie sieht die Situation bei Tag und bei Nacht aus?
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Welche KI Funktionen sind sinnvoll?
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Wie können mehrere Gebäude oder Standorte miteinander verbunden werden?
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Und wie lässt sich die gesamte Videoüberwachung zentral und möglichst effizient betreiben?
Genau diese Planung macht am Ende den Unterschied zwischen einer Ansammlung von Überwachungskameras und einem funktionierenden Sicherheitskonzept.
Deshalb sollte die Auswahl der richtigen Überwachungskamera immer Teil eines ganzheitlichen Sicherheitskonzeptes sein.
Sie planen eine Hikvision Videoüberwachung, möchten eine bestehende Anlage modernisieren oder mehrere Objekte zentral zusammenführen?
Dann kontaktieren Sie uns von German Protect.
Mit über 25 Jahren Erfahrung und als zertifizierter Hikvision Partner beraten wir Sie bei der Auswahl der richtigen Hikvision Kameras, planen Ihre Videoüberwachungsanlage und entwickeln ein Sicherheitskonzept passend zu Ihrem tatsächlichen Anwendungsbereich.
Mit der richtigen Planung und der Auswahl der richtigen Kameras wird Sicherheit von Anfang an richtig gemacht.
