KI in der Videoüberwachung: Bogdan Tamasan über den technologischen Wandel auf der LEaT con 2026
Auf der LEaT con 2026 in Hamburg stand Bogdan Tamasan, Geschäftsführer der ESA GmbH - German Protect aus Speyer, als eingeladener Fachreferent und Experte für professionelle Videoüberwachung vor einem Fachpublikum auf der Bühne.
In seinem einstündigen Fachvortrag beschäftigte er sich mit der Frage: Wie entwickelt sich die KI in der Videoüberwachung und welche Auswirkungen haben diese technologischen Fortschritte auf die Sicherheit von Unternehmen, kritischen Infrastrukturen und öffentlichen Räumen?
Die klassische Überwachungskamera wird zum intelligenten Multisensor
Die moderne Überwachungskamera liefert längst nicht mehr nur Videobilder.
Dank künstlicher Intelligenz entwickelt sie sich zu einem intelligenten Multisensor, der Personen und Fahrzeuge erkennt, Bewegungsmuster analysiert, Objekte klassifiziert und mehrere Aufgaben gleichzeitig ausführen kann.
In unserem Videobeitrag zeigen wir ausgewählte Ausschnitte aus diesem Bühnenvortrag.
Gemeinsam mit Michael Blottnicki von Michael Telekom AG erläuterte Bogdan Tamasan die technischen Entwicklungen, praktischen Anwendungen und Herausforderungen moderner KI-gestützter Videotechnologien.
Im Mittelpunkt standen drei Einsatzbereiche: Retail und Einzelhandel, kritische Infrastrukturen (KRITIS) sowie intelligente Städteüberwachung.
Anhand realer Sicherheitsprojekte und konkreter Praxisbeispiele erläuterte Bogdan Tamasan, welche Möglichkeiten bereits heute bestehen und welche Anforderungen sich daraus für die professionelle Sicherheitsplanung ergeben.
Moderne Videoüberwachung soll Gefahren nicht erst dokumentieren, nachdem ein Schaden entstanden ist, sondern sicherheitsrelevante Ereignisse frühzeitig erkennen und eine rechtzeitige Intervention ermöglichen.
Wie KI die professionelle Videoüberwachung verändert
Die klassische Videoüberwachung diente über viele Jahre vor allem der Aufzeichnung von Ereignissen. Nach einem Einbruch, Diebstahl oder Sicherheitsvorfall wurden die Bilder ausgewertet, um den Ablauf zu rekonstruieren.
Mit der Einführung intelligenter Videoanalyse kamen erste automatisierte Funktionen hinzu. Ein typisches Beispiel ist die virtuelle Linie.
Von der virtuellen Linie zur intelligenten KI-Analyse
Bei einer klassischen Linienüberschreitung wird im Kamerabild eine virtuelle Linie definiert. Überschreitet ein Objekt diese Linie, löst das System ein Ereignis aus.
Die Information beschränkt sich dabei im Wesentlichen auf die erkannte Überschreitung. Das System muss nicht zwangsläufig wissen, wer oder was die Linie überquert hat.
Genau hier beginnt der Unterschied zur modernen KI-gestützten Videoüberwachung.
Eine entsprechend trainierte KI kann nicht nur erkennen, dass ein Objekt eine virtuelle Linie überschritten hat. Sie kann das Objekt zusätzlich klassifizieren und weitere Informationen bereitstellen.
Handelt es sich um einen Menschen oder ein Fahrzeug? Ist die erkannte Person ein Mann oder eine Frau? Welcher Altersgruppe könnte sie angehören? Welche Kleidung trägt sie? In welche Richtung bewegt sie sich?
Je nach Leistungsfähigkeit und Funktionsumfang der eingesetzten KI können solche Merkmale aus dem Videobild analysiert und klassifiziert werden.
Damit erhält die Sicherheitsleitstelle nicht mehr nur eine einfache Meldung über eine Linienüberschreitung, sondern zusätzliche Informationen über das erkannte Objekt.
Die automatische Einschätzung persönlicher Merkmale ist allerdings nicht fehlerfrei und muss hinsichtlich ihrer Zulässigkeit und ihres Nutzens für die Sicherheitsaufgabe bewertet werden.
Ist künstliche Intelligenz etwas Gefährliches? Der Mensch bestimmt ihre Entwicklung
In seinem Fachvortrag ging Bogdan Tamasan auch auf eine grundsätzliche Frage ein: Müssen wir vor künstlicher Intelligenz Angst haben?
Künstliche Intelligenz wird häufig als eine Technologie dargestellt, die sich irgendwann verselbstständigen und dem Menschen gefährlich werden könnte.
Dabei wird oft übersehen, dass es sehr unterschiedliche KI-Systeme gibt, die für vollkommen verschiedene Aufgaben entwickelt werden.
Ein Beispiel ist ChatGPT.
Sprachmodelle wie ChatGPT werden mit großen Mengen von Texten und anderen Informationen trainiert, die von Menschen erstellt wurden.
Aus diesen Informationen lernen sie sprachliche Zusammenhänge und Muster. Dadurch können sie Fragen beantworten, Texte formulieren und neue Inhalte erzeugen.
Das bedeutet jedoch nicht, dass ChatGPT über ein menschliches Denkvermögen verfügt.
Bei der professionellen Videoüberwachung steht eine andere Aufgabe im Mittelpunkt. Hier werden KI-Modelle gezielt darauf trainiert, Personen, Fahrzeuge, Gegenstände und Bewegungsmuster zu erkennen und zu klassifizieren.
Künstliche Intelligenz ist auch ein Spiegelbild der Menschheit.
Menschen entwickeln die Algorithmen, stellen Trainingsdaten bereit, legen die Aufgaben fest und entscheiden darüber, wofür die Technologie eingesetzt wird.
Das bedeutet nicht, dass KI-Systeme grundsätzlich fehlerfrei oder ungefährlich sind. Ihre Ergebnisse hängen von den Trainingsdaten, der Systementwicklung und den Einsatzbedingungen ab.
Ob KI einen positiven Beitrag zur Sicherheit leistet, hängt maßgeblich davon ab, wie verantwortungsvoll Menschen mit ihr umgehen.
Gerade in der professionellen Videoüberwachung soll künstliche Intelligenz den Menschen nicht ersetzen, sondern ihn unterstützen.
Synthetische Daten verändern das Training künstlicher Intelligenz
Ein weiterer Bestandteil des Fachvortrags war die Entwicklung moderner KI-Modelle mithilfe synthetischer Daten.
Synthetische Daten sind künstlich erzeugte Trainingsdaten, mit denen sich unterschiedlichste Situationen und Bewegungsmuster simulieren lassen.
Dazu gehören Personen, Fahrzeuge, Kleidungsmerkmale, verschiedene Umgebungssituationen und menschliche Verhaltensmuster.
Der Fortschritt liegt darin, dass KI nicht nur Objekte erkennt und klassifiziert, sondern zunehmend auch komplexe Bewegungsmuster analysieren und unterschiedliche Ereignisse voneinander unterscheiden kann.
Ein Beispiel aus dem Fachvortrag war die Erkennung auffälliger oder aggressiver Verhaltensmuster von Personen in öffentlichen Räumen.
Auch beim Taschendiebstahl in einer belebten Fußgängerzone können bestimmte Bewegungsmuster Hinweise auf verdächtige Situationen liefern.
Ein weiteres Beispiel ist die Unterscheidung zwischen unterschiedlichen Sturzereignissen.
Stolpert eine Person lediglich und setzt ihren Weg fort, oder bricht sie plötzlich zusammen und bleibt regungslos liegen, möglicherweise aufgrund eines medizinischen Notfalls?
Solche Unterschiede können beim Training intelligenter Videoanalysesysteme berücksichtigt werden.
Eine Überwachungskamera kann anhand von Bewegungsmustern keinen Herzinfarkt medizinisch diagnostizieren und auch keine Straftat zweifelsfrei feststellen. Sie kann jedoch Auffälligkeiten erkennen, die eine Überprüfung durch die zuständige Leitstelle erforderlich machen.
Mithilfe synthetischer Daten lassen sich zahlreiche solcher Situationen künstlich erzeugen. Unterschiedliche Lichtverhältnisse, Perspektiven, Entfernungen, Personengruppen und teilweise verdeckte Bewegungen können gezielt berücksichtigt werden.
Entscheidend bleibt, wie zuverlässig die trainierten Modelle anschließend unter realen Einsatzbedingungen arbeiten.
Das Ziel ist eine Videoüberwachung, die nicht erst nach einem Vorfall Bilder zur Verfügung stellt, sondern auffällige Bewegungsmuster frühzeitig erkennt und damit eine rechtzeitige Intervention ermöglicht.
Zurückgelassene Koffer am Flughafen: KI erkennt die Situation in Echtzeit
Ein weiteres Praxisbeispiel aus dem Fachvortrag war die Erkennung zurückgelassener Gepäckstücke an Flughäfen.
Bei klassischen Videoanalysesystemen erfolgt die Erkennung häufig über eine zeitgesteuerte Objektdetektion.
Ein Koffer wird erst dann als zurückgelassenes Gepäckstück gemeldet, wenn er über einen vorher definierten Zeitraum unbewegt an einer bestimmten Stelle steht.
Bis der Alarm ausgelöst wird, können wertvolle Minuten vergehen.
Moderne KI-gestützte Videoanalyse kann einen Schritt weitergehen.
Eine entsprechend trainierte Überwachungskamera kann nicht nur den Koffer erkennen und klassifizieren, sondern auch die Bewegungsmuster der zugehörigen Person analysieren.
Die KI erkennt, dass eine Person ihren Koffer abstellt, sich anschließend davon entfernt und das Gepäckstück unbeaufsichtigt zurücklässt.
Anstatt ausschließlich eine festgelegte Wartezeit abzuwarten, kann das System diese Ereignisfolge unmittelbar analysieren und bei Erfüllung der definierten Kriterien eine Meldung an die Sicherheitsleitstelle auslösen.
Während die Hauptkamera weiterhin auf den zurückgelassenen Koffer ausgerichtet bleibt, kann die KI über vernetzte Kamerasysteme Telemetrie- und Positionsdaten an eine oder mehrere PTZ-Kameras übermitteln.
Diese können die Person automatisch weiterverfolgen, ihre Bewegungsrichtung erfassen und den Sicherheitskräften aktuelle Positionsinformationen liefern.
So lässt sich unter geeigneten Bedingungen feststellen, ob sich die Person noch im überwachten Flughafenbereich befindet, und eine gezielte Intervention einleiten.
Gerade an Flughäfen kann dieser Zeitgewinn bei einer möglichen Bombendrohung von entscheidender Bedeutung sein.
Die KI kann dabei nicht feststellen, ob sich tatsächlich ein gefährlicher Gegenstand im Koffer befindet. Sie erkennt jedoch eine potenziell sicherheitsrelevante Situation und ermöglicht deren frühzeitige Überprüfung.
Mehrere Aufgaben gleichzeitig: Die Überwachungskamera als Multisensor
Eine moderne KI-gestützte Überwachungskamera kann mehrere Analysefunktionen parallel ausführen.
Während sie einen definierten Bereich überwacht, kann sie beispielsweise Personen und Fahrzeuge klassifizieren, virtuelle Linien kontrollieren, Bewegungsmuster analysieren und zusätzliche Objektinformationen bereitstellen.
Je nach Kameramodell und KI-Funktion können dazu auch Kleidungsmerkmale, Altersgruppen, Bewegungsrichtungen oder weitere Objektattribute gehören.
Diese Funktionen können gleichzeitig arbeiten, ohne dass für jede Aufgabe eine separate Überwachungskamera benötigt wird.
Die Überwachungskamera liefert damit nicht mehr nur Bilder, sondern erfasst und verarbeitet unterschiedliche sicherheitsrelevante Informationen gleichzeitig.
Bogdan Tamasan brachte die Aufgabenverteilung zwischen künstlicher Intelligenz und dem Menschen auf den Punkt:
„Die KI erkennt. Die KI verifiziert. Die KI klassifiziert. Die KI meldet. Der Mensch bewertet und entscheidet.“
Retail: KI verändert Geschäftsprozesse und Sicherheit im Einzelhandel
Im Einzelhandel eröffnet die Weiterentwicklung intelligenter Videotechnologien Möglichkeiten, die weit über die klassische Diebstahlprävention hinausgehen.
Heatmaps zeigen, wie Kunden Verkaufsflächen nutzen
KI-gestützte Kamerasysteme können Kundenbewegungen statistisch auswerten und als Heatmaps darstellen.
Diese zeigen, welche Bereiche eines Geschäfts stark frequentiert werden, wo Kunden länger verweilen und welche Regalflächen vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit erhalten.
Für Einzelhändler ergeben sich daraus konkrete Ansatzpunkte zur Optimierung der Warenplatzierung, der Laufwege und der Verkaufsflächengestaltung.
Auch die Wirkung von Sonderplatzierungen oder Werbeflächen lässt sich auf dieser Grundlage untersuchen.
Kundenattribute als Auslöser digitaler Werbung
Eine weitere technische Möglichkeit ist die Klassifikation sichtbarer Kundenmerkmale.
So können entsprechend ausgestattete Systeme beispielsweise erkennen, ob eine Person eine Brille trägt. Diese Information könnte dazu verwendet werden, auf einer digitalen Werbefläche passende Inhalte anzuzeigen.
Das Beispiel verdeutlicht, wie Videoanalyse und digitale Verkaufsprozesse miteinander verknüpft werden können.
Solche Anwendungen müssen jedoch datenschutzrechtlich geprüft werden.
Warteschlangenerkennung: Die zweite Kasse öffnet rechtzeitig
Ein besonders praxisnahes Beispiel aus dem Vortrag war die automatische Warteschlangenerkennung.
Intelligente Kameras können die Anzahl wartender Personen in einem definierten Bereich erfassen. Wird ein festgelegter Schwellenwert überschritten, erhält das Personal automatisch eine Benachrichtigung.
Eine weitere Kasse kann geöffnet werden, bevor sich die Warteschlange erheblich verlängert.
Hier zeigt sich der betriebliche Nutzen der Technologie: Sie liefert eine konkrete Information, auf deren Grundlage Mitarbeiter unmittelbar handeln können.
Self-Checkout, Altersprüfung und autonome Geschäfte
Auch Selbstbedienungskassen und weitgehend autonome Verkaufsstellen waren Gegenstand des Vortrags.
Eine Herausforderung beim Self-Checkout ist der Verkauf altersbeschränkter Produkte. KI-basierte Altersschätzung könnte Mitarbeiter bei entsprechenden Prüfprozessen unterstützen.
Allerdings ist eine technische Altersschätzung nicht mit einer rechtssicheren Altersverifikation gleichzusetzen.
Bei autonomen Stores können Kameras und weitere Sensoren Warenentnahmen erfassen und Einkaufsprozesse unterstützen. Dadurch werden neue Konzepte für weitgehend automatisierte Verkaufsstellen möglich.
Ein weiteres Beispiel ist die Erkennung eines gefüllten Einkaufswagens, der einen nicht vorgesehenen Ausgang passiert. Das System könnte daraufhin eine definierte Lautsprecherdurchsage auslösen.
Die Entwicklung zeigt, dass moderne Videotechnologien zunehmend auch operative Abläufe im Handel unterstützen.
KRITIS: Frühzeitige Gefahrenerkennung durch KI-gestützte Sicherheitssysteme
Bei kritischen Infrastrukturen ist die rechtzeitige Erkennung potenzieller Bedrohungen von entscheidender Bedeutung.
Jede Sekunde, die zwischen der ersten Detektion und einem möglichen Angriff gewonnen wird, kann darüber entscheiden, ob ein Schaden noch verhindert werden kann.
Bogdan Tamasan betonte, dass sich Betreiber kritischer Infrastrukturen nicht auf eine einzelne Überwachungskamera oder einen einzigen Sensor verlassen dürfen.
Die Zukunft liegt in der intelligenten Verknüpfung mehrerer, sich gegenseitig ergänzender Detektionssysteme.
Radarsysteme, LiDAR-Systeme, seismische Bodensensoren, Zaunsensorik, Wärmebildkameras und PTZ-Kameras können so miteinander verbunden werden, dass ihre Informationen KI-gestützt ausgewertet und aufeinander abgestimmt werden.
Erkennt beispielsweise ein Radarsystem eine verdächtige Bewegung an der äußeren Grundstücksgrenze, kann automatisch eine Wärmebildkamera oder PTZ-Kamera auf den betreffenden Bereich ausgerichtet werden.
Gleichzeitig können Boden- und Zaunsensoren zusätzliche Informationen liefern.
Durch diese sogenannte Sensorfusion entsteht ein mehrstufiges, redundant ausgelegtes Sicherheitssystem.
Fällt ein Sensor aus oder arbeitet eine Technologie aufgrund der Umgebungsbedingungen eingeschränkt, können andere Detektionsverfahren weiterhin Informationen bereitstellen.
Das Ziel ist ein möglichst ausfallsicheres Sicherheitskonzept, das auch bei Dunkelheit, schwierigen Wetterbedingungen und technischen Störungen zuverlässig arbeitet.
Absolute Ausfallsicherheit lässt sich technisch nicht garantieren. Durch Redundanz und abgestimmte Sensorik kann die Widerstandsfähigkeit des Gesamtsystems jedoch erheblich verbessert werden.
Warum kritische Infrastrukturen besonderen Schutz benötigen
Kritische Infrastrukturen sind für die Versorgung und Funktionsfähigkeit unserer Gesellschaft unverzichtbar.
Dazu gehören Energieversorger, Krankenhäuser, Telekommunikationsnetze, Wasserwerke, Rechenzentren und Verkehrsinfrastrukturen.
Die aktuelle Sicherheitslage in Europa verdeutlicht die Bedeutung wirksamer Schutzmaßnahmen gegen Sabotage und andere Bedrohungen.
Stromversorgung: Wenn ein Vorfall weitreichende Folgen hat
Am Beispiel eines Stromausfalls in Berlin erläuterte Bogdan Tamasan, welche Auswirkungen eine Störung der Energieversorgung haben kann.
Betroffen sind nicht nur private Haushalte und Unternehmen.
Besonders kritisch ist ein Ausfall für Menschen, die auf elektrisch betriebene medizinische Geräte angewiesen sind, sowie für Einrichtungen mit sensiblen technischen Prozessen.
Auch Kommunikationsnetze und weitere Versorgungssysteme können beeinträchtigt werden.
Telekommunikationsverteiler als schutzbedürftige Infrastruktur
Nicht nur große Kraftwerke oder Umspannwerke sind sicherheitsrelevant.
Auch kleinere Telekommunikationsverteiler am Straßenrand können wichtige Knotenpunkte bilden.
Die Beschädigung eines solchen Verteilers kann Kommunikationsverbindungen zahlreicher Nutzer unterbrechen.
Ein Beispiel aus Speyer verdeutlichte die Auswirkungen eines entsprechenden Vorfalls auf Unternehmen in einem Gewerbegebiet.
Deshalb müssen auch dezentrale technische Einrichtungen in die Risikobewertung einbezogen werden.
Wärmebildtechnik: Detektion ist nicht gleich Identifikation
Bogdan Tamasan erläuterte anhand praktischer Beispiele, weshalb bei der Planung zwischen Detektion, Verifikation und Identifikation unterschieden werden muss.
Eine Wärmebildkamera kann eine Person auf größere Entfernung erfassen, ohne dass diese anhand des Wärmebildes eindeutig identifizierbar ist.
Für die spätere Identifikation kann deshalb eine zusätzliche optische Überwachungskamera mit geeigneter Auflösung, Brennweite und Positionierung erforderlich sein.
Nicht das optisch eindrucksvollste Videobild entscheidet über die Wirksamkeit eines Systems, sondern die Frage, ob eine Bedrohung zuverlässig erkannt und überprüft werden kann.
KI-gestützte Leitstellen und gezielte Alarmbearbeitung
In größeren Sicherheitsleitstellen laufen Informationen aus zahlreichen Kameras und weiteren Detektionssystemen zusammen.
Intelligente Software kann Alarmmeldungen anhand definierter Kriterien priorisieren und mit zusätzlichen Daten anreichern.
Dazu gehören die Objektklasse, der Standort, die Bewegungsrichtung und das zugehörige Livebild.
Dadurch können Operatoren schneller erkennen, welche Situation vorliegt und welche Maßnahmen erforderlich sein könnten.
Eine wesentliche Aufgabe besteht darin, Fehlalarme zu reduzieren, ohne tatsächliche Bedrohungen zu übersehen.
Drohnendetektion und Drohnenabwehr
Eine besondere Herausforderung beim Schutz kritischer Infrastrukturen ist die frühzeitige Erkennung kleiner Drohnen.
Aufgrund ihrer geringen Größe können solche Flugobjekte von Radarsystemen unter bestimmten Bedingungen nur schwer erfasst werden.
Bogdan Tamasan machte in seinem Fachvortrag deutlich, dass genau hier eine erhebliche Sicherheitsproblematik besteht.
Wie gefährlich unzureichende Detektionsmöglichkeiten sein können, zeigte nach den im Vortrag angesprochenen Berichten ein Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle im August 2026.
Demnach wurde in der Nacht vom 4. auf den 5. August im Sicherheitsbereich des Flughafens eine Drohne mit einer Sprengvorrichtung entdeckt.
Der Flugbetrieb musste vorübergehend eingestellt werden. Nach Medienrecherchen hatte die vorhandene Drohnenabwehrsensorik das Flugobjekt zuvor offenbar nicht erkannt.
Der Fall verdeutlicht die Bedeutung unterschiedlicher Detektionstechnologien.
Gerade hier kommt der Wärmebildtechnologie eine wichtige Bedeutung zu. Wärmebildkameras können kleine Flugobjekte unter geeigneten Bedingungen anhand ihrer thermischen Eigenschaften erfassen und eine zusätzliche Detektionsmöglichkeit bieten.
Durch die Kombination unterschiedlicher Erfassungstechnologien lassen sich die Schwächen einzelner Sensoren ausgleichen.
Die wichtigste Voraussetzung für eine wirksame Drohnenabwehr ist die rechtzeitige Detektion.
Städteüberwachung: Moderne KI und der Schutz der Persönlichkeitsrechte
Die professionelle Videoüberwachung öffentlicher Räume gehört zu den anspruchsvollsten Bereichen moderner Sicherheitstechnik.
Besonders in Deutschland stehen Städte und Kommunen vor einer wichtigen Herausforderung: Wie können wir die Sicherheit der Bevölkerung verbessern und gleichzeitig die Persönlichkeitsrechte unbeteiligter Menschen schützen?
Dieser Spagat zwischen der Wahrung der Persönlichkeitsrechte und der frühzeitigen Erkennung sicherheitsrelevanter Ereignisse war ein zentraler Bestandteil des Fachvortrags von Bogdan Tamasan.
Eine moderne KI-gestützte Überwachungskamera muss nicht zwangsläufig die Identität einer Person feststellen, um eine sicherheitsrelevante Situation zu erkennen.
Sie kann Personen und Fahrzeuge detektieren, Bewegungsmuster analysieren und definierte Gefahrensituationen melden, während Gesichter, vollständige Personenbereiche und Fahrzeugkennzeichen automatisch verpixelt werden.
Aktive Videoüberwachung in der EU: Warum wird in Deutschland sofort über einen Überwachungsstaat diskutiert?
Bogdan Tamasan stellte in seinem Fachvortrag eine grundsätzliche Frage:
Warum ist in anderen EU-Ländern eine aktive Videoüberwachung von Fußgängerzonen und öffentlichen Plätzen möglich, während wir in Deutschland bei vergleichbaren Vorhaben häufig sofort über einen Polizeistaat oder Überwachungsstaat diskutieren?
Ein Beispiel ist unser Nachbarland Luxemburg. Dort wird öffentliche Videoüberwachung zur Unterstützung der Sicherheit eingesetzt. Und Luxemburg ist ganz sicher kein Überwachungsstaat.
Es muss deshalb möglich sein, sachlich darüber zu diskutieren, wie wir moderne Überwachungskameras und KI-gestützte Videoanalyse für den Schutz der Bevölkerung einsetzen können, ohne dabei die Persönlichkeitsrechte der Bürger zu vernachlässigen.
Moderne KI-Technologien bieten hierfür neue Möglichkeiten
Überwachungskameras können sicherheitsrelevante Ereignisse erkennen, während identifizierende Merkmale unbeteiligter Personen technisch geschützt werden.
Dabei müssen die gesetzlichen Voraussetzungen, die Verhältnismäßigkeit und die Kontrolle des Kameraeinsatzes gewährleistet sein.
Es geht nicht darum, die Bevölkerung flächendeckend zu überwachen. Es geht darum, Menschen vor Gefahren zu schützen und gleichzeitig ihre Persönlichkeitsrechte zu wahren.
KI erkennt auffällige Bewegungsmuster und mögliche Gefahrensituationen
In öffentlichen Räumen können entsprechend trainierte KI-Systeme Hinweise auf aggressive Bewegungsmuster, mögliche körperliche Auseinandersetzungen oder Taschendiebstähle liefern.
Ein menschlicher Operator kann nicht dauerhaft sämtliche Kamerabilder einer großen Innenstadt mit gleicher Aufmerksamkeit beobachten.
Die KI kann ihn unterstützen, indem sie definierte Auffälligkeiten automatisch meldet und zur Überprüfung bereitstellt.
Neben möglichen Gewalttaten und Taschendiebstählen kann KI-gestützte Videoanalyse auch Hinweise auf medizinische Notfälle erkennen und automatisch an die zuständige Leitstelle melden.
Dadurch können Rettungskräfte frühzeitig verständigt werden.
Die abschließende Bewertung bleibt beim zuständigen Personal.
DSGVO und Persönlichkeitsrechte: Die zentrale Herausforderung
In einer Fußgängerzone oder auf einem öffentlichen Platz bewegen sich zahlreiche Menschen, die keinen Anlass für eine sicherheitsbezogene Überprüfung geben.
Die technische Herausforderung besteht deshalb darin, sicherheitsrelevante Ereignisse zu erkennen und gleichzeitig die Identität unbeteiligter Personen zu schützen.
Moderne KI-gestützte Videoanalysesysteme bieten hierfür neue technische Möglichkeiten.
Dazu gehört insbesondere die dynamische Verpixelung von Gesichtern, vollständigen Personenbereichen und Fahrzeugkennzeichen.
Entscheidend ist, dass diese Verpixelung auch bei bewegten Personen, vorbeifahrenden Fahrzeugen und schwenkenden PTZ-Kameras zuverlässig funktioniert.
Die technische Maskierung ersetzt allerdings nicht die erforderliche Rechtsgrundlage, die Verhältnismäßigkeitsprüfung und ein geeignetes Datenschutzkonzept.
Speyer: Praxistest moderner PTZ-Kameras mit dynamischer Verpixelung
Ein besonderer Schwerpunkt des Fachvortrags war ein Praxistest in der Fußgängerzone im Bereich des Speyerer Doms.
German Protect demonstrierte dort gemeinsam mit Vertretern von Polizei und Sicherheitsbehörden die Möglichkeiten moderner KI-gestützter PTZ-Überwachungskameras.
An dem Test waren unter anderem Vertreter des Innenministeriums, des Bundeskriminalamts, des Landeskriminalamts und der Polizei beteiligt.
Ziel war es, die Leistungsfähigkeit der Überwachungskameras unter realen Bedingungen zu überprüfen und gleichzeitig moderne Verfahren zum Schutz der Persönlichkeitsrechte zu demonstrieren.
Dabei wurden Gesichter, vollständige Personenbereiche und Fahrzeugkennzeichen automatisch erkannt und dynamisch verpixelt.
Auch während der Bewegung der PTZ-Kameras musste die Maskierung den erkannten Objekten folgen.
Besonders anspruchsvoll waren Situationen mit mehreren gleichzeitig erfassten Personen oder vorbeifahrenden Fahrzeugen und Bussen.
Bogdan Tamasan zeigte dem Fachpublikum auf der LEaT con 2026 Originalaufnahmen dieses Praxistests.
Die Aufnahmen demonstrierten, wie moderne Überwachungskameras sicherheitsrelevante Bereiche beobachten können, während identifizierende Merkmale unbeteiligter Personen technisch geschützt werden.
Vier-Augen-Prinzip: Entpixelung nur unter definierten Voraussetzungen
Ein weiterer Bestandteil des vorgestellten Sicherheitskonzepts war das Vier-Augen-Prinzip.
Dabei ist eine mögliche Aufhebung der Verpixelung nicht als frei verfügbare Funktion für jeden Kameraoperator vorgesehen. Stattdessen kann ein entsprechendes Berechtigungskonzept verlangen, dass zwei autorisierte Personen einen solchen Vorgang gemeinsam freigeben.
Die Entpixelung soll damit nicht willkürlich erfolgen können, sondern an klar definierte Voraussetzungen, Berechtigungen und Kontrollmechanismen gebunden sein.
Bei dem in Speyer demonstrierten Konzept war außerdem vorgesehen, dass Videoaufzeichnungen ausschließlich in verpixelter Form gespeichert werden.
Ob und unter welchen Bedingungen eine Entpixelung rechtlich zulässig ist, muss für den jeweiligen Einsatz gesondert geprüft werden.
Polizei und Rettungskräfte gezielt zum Vorfall führen
Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags war die intelligente Unterstützung von Einsatzkräften bei Großveranstaltungen.
Gerade auf Weihnachtsmärkten, Stadtfesten oder in stark frequentierten Fußgängerzonen können wenige Minuten über den Verlauf eines Sicherheitsvorfalls entscheiden.
Erkennt eine KI-gestützte Überwachungskamera ein definiertes sicherheitsrelevantes Ereignis, kann das System der zuständigen Leitstelle den Standort des Vorfalls, die Bewegungsrichtung beteiligter Personen oder Fahrzeuge und aktuelle Kamerabilder bereitstellen.
Mithilfe von Telemetrie- und Positionsdaten können Einsatzkräfte gezielt an den Ort des Geschehens geführt werden.
Unter den entsprechenden technischen und rechtlichen Voraussetzungen können autorisierte Polizei- und Rettungskräfte diese Informationen direkt auf ihrem Smartphone oder Tablet erhalten.
Dadurch wissen sie bereits vor ihrem Eintreffen, wo sich der Vorfall ereignet hat und welche Situation gemeldet wurde.
Automatische PTZ-Verfolgung liefert aktuelle Positionsdaten
Sind mehrere Überwachungskameras miteinander vernetzt, können Positions- und Telemetriedaten an weitere PTZ-Kameras übermittelt werden.
Diese können automatisch auf den betreffenden Bereich ausgerichtet werden und ein erkanntes Objekt innerhalb ihrer Erfassungsbereiche weiterverfolgen.
Die Sicherheitsleitstelle erhält dadurch zusätzliche Livebilder und aktualisierte Informationen über die Bewegungsrichtung.
Das Ziel ist eine durchgängige Informationskette: Detektion, Positionsbestimmung, Lageinformation, Livebild und gezielte Intervention.
Die KI unterstützt die technische Verfolgung. Die Einsatzleitung entscheidet über die erforderlichen Maßnahmen.
Weihnachtsmärkte 2025: Sicherheitschecks in Deutschland, Luxemburg und Straßburg
Ein weiterer Bestandteil des Fachvortrags waren die Sicherheitsmaßnahmen bei Weihnachtsmärkten im Dezember 2025. German Protect hatte mehrere Weihnachtsmärkte besucht und die vorhandenen Sicherheitskonzepte aus fachlicher Sicht betrachtet.
Dazu gehörten Speyer, Mannheim, Karlsruhe, Landau in der Pfalz, Trier, Luxemburg und Straßburg.
Deutliche Unterschiede bei Videoüberwachung und Sicherheitsmaßnahmen
Während in Luxemburg und Straßburg professionelle Videoüberwachung sichtbar in die Sicherheitskonzepte eingebunden war, fanden wir auf mehreren deutschen Weihnachtsmärkten vergleichsweise wenig Videoüberwachung vor.
Auch bei der Positionierung mechanischer Zufahrtssperren, möglichen Umfahrungswegen und der Absicherung einzelner Zugänge stellten wir aus unserer Sicht teilweise erhebliche Schwachstellen fest.
Eine moderne Videoüberwachung kann die mechanischen Schutzmaßnahmen nicht ersetzen. Sie kann jedoch dazu beitragen, mögliche Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und Sicherheitskräfte gezielt zu alarmieren.
Trier und Magdeburg: Warum Sicherheitslücken lebensgefährlich sein können
Besonders kritisch bewerteten wir bei unserem Sicherheitscheck 2025 die Situation in Trier.
Trotz der tragischen Amokfahrt durch die Fußgängerzone im Dezember 2020 stellten wir aus unserer Sicht einen über 500 Meter langen, unzureichend geschützten Bereich in Richtung Porta Nigra fest.
Auch der Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt im Dezember 2024, bei dem ein Autofahrer in eine Menschenmenge fuhr, verdeutlicht die verheerenden Folgen solcher Angriffe.
Diese Ereignisse zeigen, wie wichtig durchdachte Sicherheitskonzepte sind.
Mechanische Zufahrtssperren, professionelle Videoüberwachung und eine frühzeitige Gefahrenerkennung müssen ineinandergreifen, damit Sicherheitskräfte rechtzeitig reagieren können.
Eine zertifizierte Fahrzeugsperre ist noch kein vollständiges Sicherheitskonzept
Die Wirksamkeit einer Zufahrtssperre hängt nicht allein von ihrer Zertifizierung ab.
Entscheidend sind die tatsächlichen Einsatzbedingungen, darunter Anfahrtsgeschwindigkeit, Fahrzeugmasse, Anfahrtsrichtung, Untergrund und fachgerechte Aufstellung. Auch seitliche Umfahrungsmöglichkeiten und ungeschützte Zufahrten müssen berücksichtigt werden.
Eine ungeeignete Positionierung kann die vorgesehene Schutzwirkung erheblich beeinträchtigen.
Die Beispiele unterstreichen die Bedeutung fachgerechter Planung und regelmäßiger Überprüfung bestehender Sicherheitskonzepte.
Warum unabhängige Fachkompetenz wichtig ist
Bogdan Tamasan sprach sich dafür aus, bei komplexen Sicherheitsprojekten die Erfahrung spezialisierter Sicherheitsunternehmen stärker einzubeziehen.
Unabhängige Sicherheitsanalysen können bestehende Planungen ergänzen und technische Schwachstellen sichtbar machen.
Eine enge Zusammenarbeit zwischen Behörden, Polizei, Veranstaltern und qualifizierten Fachunternehmen ist dabei besonders wichtig.
Die entscheidende Frage ist nicht, wie viel Sicherheitstechnik installiert wurde, sondern ob die vorhandenen Maßnahmen im Ernstfall tatsächlich zusammenwirken und einen Schaden verhindern können.
Livedemo: Wärmebild und automatisches PTZ-Tracking
Zum Abschluss seines Bühnenvortrags zeigte Bogdan Tamasan ausgewählte Originalaufnahmen aus eigenen Überwachungskameratests von German Protect.
Dazu gehörten Wärmebildaufnahmen über größere Entfernungen sowie Tests einer modernen Multisensor-Kamera mit Panoramaansicht und automatischer PTZ-Verfolgung.
Dem Fachpublikum wurde demonstriert, wie das System eine Person erfasst, die PTZ-Kamera auf das Objekt ausrichtet und dessen Bewegung verfolgt.
Dabei wurden unterschiedliche Bewegungsrichtungen, Geschwindigkeiten und Höhenverhältnisse berücksichtigt.
Solche Tests sind ein Bestandteil der fachlichen Bewertung moderner Überwachungskameras.
Denn Herstellerangaben allein reichen nicht aus, um die tatsächliche Leistungsfähigkeit eines Sicherheitssystems unter realistischen Einsatzbedingungen zu beurteilen.
German Protect Fazit: Die Zukunft der Videoüberwachung beginnt vor dem Sicherheitsvorfall
Der Fachvortrag auf der LEaT con 2026 machte deutlich, dass sich die professionelle Videoüberwachung in einem grundlegenden technologischen Wandel befindet.
Im Einzelhandel entstehen neue Möglichkeiten zur Optimierung von Geschäftsprozessen und zur Unterstützung der Sicherheit.
Bei kritischen Infrastrukturen rücken mehrstufige Detektionssysteme und die Kombination unterschiedlicher Sensortechnologien in den Vordergrund.
In öffentlichen Räumen können moderne Videosysteme die frühzeitige Erkennung relevanter Ereignisse und die Koordination von Einsatzkräften unterstützen.
Der technische Fortschritt allein garantiert jedoch noch keine höhere Sicherheit.
Entscheidend bleiben eine fundierte Risikobewertung, die richtige Auswahl der Technologien, eine fachgerechte Projektierung und die zuverlässige Integration aller Komponenten.
Der Maßstab für professionelle Videoüberwachung ist nicht, wie viel aufgezeichnet wird, sondern wie wirksam ein System zur Verhinderung oder Begrenzung eines Schadens beitragen kann.
Darin liegt die Bedeutung der aktuellen KI-Entwicklung für die Sicherheitstechnik.
Sie planen ein Sicherheitsprojekt oder möchten Ihre bestehende Videoüberwachung modernisieren?
Kontaktieren Sie German Protect.
Wir unterstützen Sie von der Sicherheitsanalyse und Risikobewertung bis zur Planung und Umsetzung professioneller Sicherheitssysteme.
German Protect - Ihr zertifizierter Partner für professionelle Videoüberwachung und moderne Sicherheitstechnik.
