Panoramakameras

Panoramakameras zeichnen sich durch ihren großen Blickwinkel aus. Sie können üblicherweise Bereiche von 180 bis 360 Grad erfassen und eignen sich für die Überwachung großer Bereiche oder kompletter Räume mit nur einer Kamera. Denn dank einer exzellenten Rundumsicht bleiben dem Anwender die Installation weiterer Überwachungskameras und zusätzliche Kosten erspart. Je nach Typ lässt sich die Überwachungstechnik im Außen- oder Innenbereich einsetzen. Der Shop bietet eine große Auswahl an Panoramakameras namhafter Hersteller wie Arecont Vision, Axis, Hanwha Techwin, Hikvision, Mobotix oder VIVOTEK.

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Panoramakameras

Aufbau und Funktion der Panoramakameras

Panoramakameras bringen durch die Mehrfach-Sensorik für Großflächenüberwachung wie beispielsweise Parkplätze oder Parkhäuser einen sehr hohen Mehrwert. Die Panoramakameras sind mit einem gesamten FOV von 180° bis 360° und vier verschiedenen Sensoren (Objektive) erhältlich. Diese Sensoren Standardobjektive verwenden meistens keine Weitwinkelobjektive und dementsprechend muss das Gesamtbild elektronisch nicht entzerrt werden, was zu einer höheren Bildqualität im Endergebnis führt. Die Panoramaansicht der Multisensorkamera muss jedoch bei der Erstinstallation manuell eingestellt und die Sensoren auf die jeweiligen Lichtgegebenheiten programmiert werden. Ebenfalls ein Mehrwert einer Multisensorkamera ist es, dass diese eine höhere Pixeldichte aufweist und dementsprechend dadurch eine bessere Bildqualität erzielt und faktisch einer Einzelsensorkamera mit einem Weitwinkelobjektiv extrem überlegen ist. Nicht außeracht zu lassen ist, dass die meisten Panoramakameras trotz mehrerer Objektive, nur eine Installation, nur ein Netzwerkkabel und nur eine Softwarelizenz benötigen. So gesehen sind Panoramakameras mit multipler Sensorik viel kostengünstiger zu installieren als vier herkömmliche Kameras. Nach der Inbetriebnahme kommt oft die Frage „was mit meiner Panoramaansicht nicht stimmt“. Das Gesamtbild im Panoramamodus sieht wie von vier Kameras zusammengesetzt aus.


(Abbildung 1)

Eine häufige Verständnisproblematik in Bezug auf eine Panoramaansicht einer Multisensor-Kamera ist, dass die jeweiligen Bilder der einzelnen Sensoren (Objektive) nahtlos aneinandergefügt sind. Für eine komplexe Szene mit verschiedenen Beleuchtungsbereichen, wie es beispielsweise in einem Parkhaus der Fall ist, reagieren die Sensoren für das bestmögliche Ergebnis ihres jeweiligen Bildausschnittes richtigerweise individuell. Dementsprechend ergeben sich pro Sensor meistens unterschiedliche Werte für die WDR Verstärkung, den Weißabgleich oder Belichtungszeit, um letztendlich ein Gesamtbild mit höchster Detailgenauigkeit zu erhalten. Die Panoramaansicht scheint dann wie von drei bis vier (je nach Sensoranzahl der Panoramakamera) verschiedenen Kameras zu stammen und entspricht manchmal möglicherweise nicht der Erwartungen des Zuschauers. Allerdings aus professioneller Sicht betrachtet, ist dieses Gesamtbild jedoch optimal, da die Einstellungen für jedes Objektiv/Szeneausschnitt forensisch perfekt sind und das Panoramabild im Detail trotz verschiedener Lichtfaktoren detailgenau dargestellt wird. Das aus den einzelnen Bildausschnitten einer Multisensorkamera kumulierte Panoramabild wird bei weniger komplexen und schwierigen Bildszenarien, die aber eine gleichmäßige Ausleuchtung haben dementsprechend auch homogener dargestellt. (siehe auch Abbildung 2).

(Abbildung 2)

Tipps für die praktische Anwendung der Panoramakameras

Sollen die Panoramakameras unter extremen Bedingungen und sehr hohen oder niedrigen Temperaturen zuverlässig funktionieren, empfiehlt es sich, Geräte zu wählen, die sich mit Lüftern oder Heizungen ausstatten lassen. Um auch bei Dunkelheit hochwertige Aufnahmen zu erhalten, sind Überwachungskameras mit einer integrierten, für das menschliche Auge unsichtbaren Infrarotbeleuchtung eine gute Wahl. Einige Geräte sind mit einem integrierten Bewegungsmelder ausgestattet, der Aufnahmen selbständig startet, sobald die Kamera bewegte Objekte erfasst. Sehr praktisch sind Kameras mit Unterstützung von Power over Ethernet (PoE). Sie können per Netzwerkkabel mit der für den Betrieb benötigten elektrischen Energie versorgt werden und machen die Installation zusätzlicher Stromkabel überflüssig. Kameras mit forensischem Zoom gestatten das Erkennen kleinster Details eines gezoomten Bildbereichs. Eine sehr diskrete Überwachung ist mit Panoramakameras möglich, die sich in der Decke einbauen lassen. Diese sind aufgrund einer sehr kleinen Objektivöffnung oft von außen kaum zu erkennen. In diesen Geräten arbeitet in der Regel eine einzige Kamera mit einem Fisheye-Objektiv, das für die 360°-Übersicht sorgt.

Fazit: Bei einer Panoramadarstellung geht es nicht darum, dass das Bild schön sein soll, sondern forensisch, also quasi wirklich in dem Bild ein Szenario zu erkennen das wiederum in den Aufnahmen im Detail identifizierbar ist. Unsere Techniker von ESA GmbH German Protect, stehen Ihnen für die richtige Auswahl einer Panoramakamera gerne zur Verfügung.