HD SDI Kameras

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HD SDI Kameras

SDI Überwachungskameras - flüssige Bildübertragung in Echtzeit


Die Bezeichnung SDI steht für "Serial Digital Interface". Hierbei handelt es sich um eine digitale Schnittstelle der neuesten Generation. Mit dieser innovativen Technik ist es möglich, hochauflösende Bilder in HDTV-Qualität über ein herkömmliches Koaxialkabel zu übertragen. Bisher konnte der Nutzer zwischen analogen und digitalen Kameras mit teilweisen Kompromissen an Bildqualität und Bildwiederholrate wählen. SDI Kameras können Daten bis zu 2,970 Gigabyte pro Sekunde übertragen und setzen damit neue Maßstäbe in der Überwachungstechnik, da sie die Vorteile der beiden Systeme in sich vereinen. Das Ergebnis: Gestochen scharfe Bilder in HD und Erkennbarkeit feinster Details in Echtzeit. Oftmals lassen sich bereits verlegte Kabel weiter nutzen und damit Kosten sparen. Für viele Anwendungszwecke werden SDI Kameras daher zum Standard in der kommerziellen Überwachungstechnik.

Aufbau und Funktion

Das von dem Objektiv der SDI Kamera eingefangene Licht wird auf einen lichtempfindlichen CCD-Chip geleitet, wie er auch bei konventionellen Kameras zur Videoüberwachung eingesetzt wird. Der Unterschied besteht in der höheren Pixelzahl der Empfängerfläche. Diese beträgt derzeit 1920 x 1080 und entspricht damit einer Full HD-Auflösung, wie sie sich inzwischen beim hochauflösenden Fernsehen etabliert hat. Ein in allen SDI Kameras integrierter digitaler Bildprozessor übernimmt die Aufbereitung des Videosignals. Zugleich ist er für die Steuerung der meist vorhandenen Zusatzfunktionen zuständig. Vario Zoom, Gegenlichtkorrektur, automatischer Weißabgleich und Tag/Nacht-Umschaltung sind nur einige der Features moderner SDI Kameras. Besonderes Merkmal einer SDI Kamera ist die Bereitstellung des digitalen Videosignals über eine analoge Schnittstelle. Dieses Videosignal ist völlig frei von Bildverlusten, da keinerlei Kompression erfolgt. Das mittels Koaxialkabel übertragene standardisierte Bildsignal kann von allen handelsüblichen HDMI-Monitoren dargestellt werden. Für die Aufzeichnung des Videostreams sind allerdings nur SDI Videorekorder geeignet.

Vor- und Nachteile

Der Hauptvorteil von SDI Kameras liegt in der erreichbaren hohen Auflösung von 1080P unter Beibehaltung einer konstanten Bildwiederholungsrate von 25 Bildern pro Sekunde in HD-Qualität. Systembedingt gehören ein zeitweises Ruckeln beim Bildaufbau sowie Verzögerungen beim Bildaufbau der Vergangenheit an. Bei der Installation von SDI Kameras sind keinerlei Eingriffe in ein vorhandenes Netzwerk nötig. Im Gegensatz zu IP Kameras werden die Ressourcen des Netzwerkes geschont, da die Übertragung unabhängig von diesem erfolgt. Ein unbefugter Fremdzugriff wird damit fast unmöglich gemacht - in Bezug auf die Anforderungen an professionelle Sicherheitstechnik ist dies ein nicht zu unterschätzender Pluspunkt der SDI Kameras. Die Kameras können problemlos gegen die alten ausgetauscht werden, selbst bereits verlegte hochwertige Koaxialkabel lassen sich weiter verwenden.

Die Auflösung ist derzeit auf 1080P begrenzt, jedoch wird diese für die meisten Anwendungen in der Sicherheitstechnik vollkommen ausreichen. Zur Archivierung sind herkömmliche Videorekorder nicht geeignet, hierfür kommen nur spezielle SDI Recorder infrage. Der Preis für SDI Kameras liegt momentan noch über dem der rein analog oder digital arbeitenden Modelle. Die zunehmende Nachfrage nach HD-Geräten aller Kategorien wird aber auch hier eine Preiskorrektur nach unten bewirken.

Tipps für die Anwendung

Die Installation der SDI Kameras gestaltet sich so einfach wie bei herkömmlichen analogen Systemen. Es sind keinerlei netzwerkspezifische Kenntnisse nötig. Für die Verbindung zum Monitor oder Aufzeichnungsgerät sollten allerdings nur gute Koaxialkabel zum Einsatz kommen, da ansonsten mit Störungen und verringerter Reichweite zu rechnen ist. Qualitätskabel bringen es auf ca. 100-150 Meter, dann muss ein Repeater zur Signalverstärkung zwischengeschaltet werden. Zur Archivierung der Aufnahmen ist ein Langzeit-Videorekorder nach SDI-Norm vorzusehen. Zur Betrachtung des Livebildes ist jeder HDMI-fähige Fernseher oder Monitor geeignet.

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