Bispektrale Kameras

Sichtbar in der Dunkelheit - die bispektralen Wärmebildkameras

Mit Hilfe von Sensoren werden bei Wärmebildkameras Menschen und Tiere sichtbar gemacht. Wärmebildkameras stellen die Temperaturunterschiede zwischen einem Objekt und dessen Umgebung dar. Je größer diese Unterschiede sind, desto höher fällt der Kontrast aus und desto mehr Details sind zu erkennen.


Bei den bispektralen Überwachungskameras handelt es sich um Positioniersysteme, die thermale und optische Signale simultan aufnehmen können. Das bedeutet, Sie können ein "normales" Bild ebenso sehen, wie eine Wärmebildaufnahme.


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Bispektrale Kameras. Das unsichtbare sichtbar machen.

Als bispektrale Kamera wird eine Überwachungskamera bezeichnet, die durch zwei verschiedene Objektivarten ein optisches (normales Bild) und ein thermales (Wärmebild), welche zwei verschiedene Lichtspektren auffangen, analysieren und darstellen kann. Der sogenannte Wärmebildsensor (Objektiv) stellt die Thermalbilder in einem visuellen Spektrum dar, indem der Sensor Temperaturunterschiede zwischen beispielsweise einem Menschen und seiner Umgebung erkennt. Ein Wärmebildsensor hat gegenüber einem optischen Sensor sehr viele Vorteile. Unabhängig von Lichtverhältnissen (Tag/ Nacht), Witterungsverhältnissen (Schnee, Regen, Nebel) oder Gegebenheiten (Rauch/ Feuer) ist der Sensor je nach Brennweite in der Lage eine Person in beispielsweise 1000 Meter und weiter zu detektieren. Mittlerweile werden die Thermalbilder in der Grafik so gut dargestellt, dass man ein Tier von einem Menschen sehr gut unterscheiden kann und somit die Fehlalarmierungsquote an die 0% Grenze sinkt. Ebenfalls kann ein Thermalbildsensor Brandherde erkennen und multiple Temperaturmessungen verschiedener Punkte im Bild vornehmen. Ein Thermalsensor ist ebenfalls immer Datenschutzkonform da er keine Bilder darstellen kann, womit eine Person zum Beispiel identifiziert werden kann. Der optische Sensor (Objektiv) kann ein Bild in verschiedenen Megapixeln (Videobild) darstellen und somit eine Person identifizieren. Allerdings was die Detektion bezüglich der Reichweite oder Genauigkeit betrifft, wird ein optischer Sensor nie so zuverlässig wie ein Thermalsensor sein. Ein optischer Sensor kann oft in seiner Detektion und Analyse durch Witterungsbedingungen wie starker Regen oder Schneefall beeinträchtigt werden. Beispielsweise bei starkem Nebel kann eine Person weder im Bild visualisiert, geschweige denn davon detektiert werden. Ebenfalls beeinträchtigen Gegebenheiten wie Rauch den optischen Sensor dermaßen, dass eine normale Bilddarstellung einer Person nahezu unmöglich ist.


Die Kombination zwischen einem optischen und einem Wärmebild (Thermal) nennt man bispektral. Der thermale Sensor detektiert und der optische Sensor identifiziert. Fast alle professionellen Hersteller (Axis, Hikvision, Mobotix, Hanwha, Vivotek, Flir, Eneo, Videotec usw. sind in der Lage gleichzeitig das thermale sowie optische Bild in einem Videostream darzustellen. Dies nennt man eine sogenannte Bildfusion. Solche bispektralen Überwachungskameras werden oft in Überwachungsbereichen wie große Areale, Verbrennungsbunker, Flughäfen oder sonstige Hochsicherheitsbereiche eingesetzt. Die bispektralen Überwachungskameras gibt es in verschiedenen Bauformen wie PTZ Dome (beweglich) Fixdome (starr) oder Bullet.

Fazit: Durch die enorme Detektionsreichweite und in Kombination zwischen optisch und thermal als Bildfusion, sind bispektrale Überwachungskameras sehr zuverlässig in der Allarmierung und bringen einen extremen Mehrwert durch die Einsatzvielfältigkeit in der professionellen Videoüberwachung. Wir von GermanProtect, empfehlen für eine zuverlässige Videoüberwachung bipektrale Kameras unseren Kunden.